Ceresana-Studie Globale Klebstoffmarkt-Analyse: Die unsichtbare Kraft der Klebstoffe in der Industrie

Quelle: Ceresana 2 min Lesedauer

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Ceresana präsentiert zum sechsten Mal eine umfassende Analyse des globalen Klebstoffmarktes. Der Bericht beleuchtet Verbrauch, Produktion sowie Import und Export von 2020 bis 2032, wobei eine Branche sich als größter Absatzmarkt identifiziert.

Der Ceresana-Studie zufolge, ist die Region Asien-Pazifik mit einem Anteil von rund 38,2 % des globalen Klebstoff-Umsatzes der größte Klebstoff-Markt.(Bild:  Ceresana)
Der Ceresana-Studie zufolge, ist die Region Asien-Pazifik mit einem Anteil von rund 38,2 % des globalen Klebstoff-Umsatzes der größte Klebstoff-Markt.
(Bild: Ceresana)

Fest und sicher für die Ewigkeit, elastisch, hitzefest oder rückstandsfrei entfernbar? Klebstoffe werden für die unterschiedlichsten Anwendungen maßgeschneidert: Es gibt bereits mehr als 250.000 unterschiedliche Klebstoff-Formulierungen, und es werden ständig mehr. Die meist unsichtbaren Helfer sorgen nicht nur für Haftung und Verbindung, sie bieten auch zum Beispiel Wärme- und Schalldämmung, Schutz gegen Feuchtigkeit, elektrische Leitfähigkeit, Schädlingsbekämpfung oder andere innovative Funktionen. Ceresana hat bereits zum sechsten Mal den Weltmarkt für Klebstoffe untersucht: Derzeit werden pro Jahr rund 13,5 Millionen Tonnen Klebstoffe verbraucht. Die aktuelle Ausgabe des bewährten Klebstoff-Marktreports liefert zu Verbrauch, Produktion, Import und Export alle wichtigen Informationen ab dem Jahr 2020 - und jeweils Prognosen bis 2032.

Die Region Asien-Pazifik ist mit einem Anteil von rund 38,2 % des globalen Klebstoff-Umsatzes der größte Klebstoff-Markt, gefolgt von Nordamerika und Westeuropa. In Europa setzt das Segment „Papier, Karton und Verpackungen“ am meisten Klebstoffe ein. Weltweit gesehen ist jedoch die Baubranche der bedeutendste Absatzmarkt dafür: Rund 27,5 % des globalen Klebstoff-Verbrauchs entfallen auf Wand- und Bodenbeläge, Instandsetzung und Sanierung von Gebäuden, Bauteile wie Verkleidungen und Paneele oder auch Dämmstoffe. In der Fahrzeugindustrie lassen Leichtbau-Karosserien und Batterien für Elektromobilität die Nachfrage nach Klebstoffen weiter steigen; auch die duroplastischen Verbundwerkstoffe für Windkraft-Rotorblätter werden geklebt. Am stärksten wächst der Klebstoffverbrauch derzeit aber im Anwendungsgebiet „Schuhe, Leder und Textilien“. Sogar ganz alte Schmiedetechnik bekommt Konkurrenz: Hufschutz für Pferde wird zunehmend mit Sekundenkleber befestigt.

Daten zu Klebe-Anwendungsgebieten und Technologien

Bio-Klebstoffe, die zumindest teilweise aus erneuerbaren Rohstoffen gefertigt werden, entwickeln sich dynamisch – nicht nur bei Spezialanwendungen wie Flaschenetiketten oder Tapetenkleister. Den größten Marktanteil haben aber immer noch konventionelle petrochemische Kunststoff-Produkte. Der bedeutendste Produkttyp sind Vinyl-Klebstoffe mit einer jährlichen Nachfrage von derzeit rund 3,95 Millionen Tonnen. Auf Vinylbasis wird ein breites Spektrum an Klebstoffen angeboten. Zu den wichtigsten gehören Produkte auf Basis von Polyvinylacetat (PVAC). Aus Polyvinylacetat wird zudem Polyvinylalkohol (PVA) hergestellt, ebenfalls ein Klebstoff, der zum Beispiel für poröse Materialien wie Papier, Pappe, Holz, Kork und Leder verwendet wird. Hinter Vinyl-Produkten folgen acrylbasierte Klebstoffe, Polyurethan, Elastomere, Epoxy- und andere Klebstoffe. Das stärkste Wachstum verzeichnen aktuell Polyurethan-Klebstoffe und Reaktivklebstoffe. Wasserbasierte Klebstoffe erreichen rund 46 % des gesamten Verbrauchs. Mit beträchtlichem Abstand folgen dahinter Schmelzklebstoffe.

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