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Blitz- und Überspannungsschutz

Analoge Signale vom Sensor bis zur Steuerung sicher übertragen

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Funktionen der Trennverstärker

Mini-Analog, das Komplettprogramm für die analoge Signalaufbereitung, erfüllt folgende Funktionen:

  • galvanische Trennung,
  • Signale wandeln,
  • Signale verstärken,
  • Signale filtern.

Über die aufgeführten Funktionen eines Trennverstärkers hinaus bietet Mini-Analog eine geringe Leistungsaufnahme von maximal 400 mW, einfache Konfigurationsmöglichkeiten über DIP-Schalter sowie neben Schraub- auch Federkraft-Anschlusstechnik. Außerdem hat Mini-Analog ein umfangreiches Zulassungspaket sowie ein innovatives, modulares Energiebrückungssystem für die Standard-Tragschiene.

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Schon der Ausfall eines Betriebsmittels vom Sensor bis zur Steuerung hin unterbricht die Verfügbarkeit der Signalkette. Somit muss ein durchgängiges Überspannungsschutz-Konzept sowohl den Schutz des Messwertaufnehmers im Feld als auch den Schutz des Trennverstärkers im Schaltschrank ermöglichen – sowie den Schutz der nachfolgenden Betriebsmittel.

Durch Reduzierung auf die notwendigsten Produkteigenschaften bieten die Geräte aus der Produktfamilie Linetrab Schutz vor transienten Überspannungen auf kleinstem Raum. Die Tragschienenmodule schützen bis zu vier Signaladern und setzen damit einen neuen Standard in der 6,2 mm-Klasse. Ein integrierter Kontaktfuß sichert den Stoßstrom-tragfähigen Erdungsanschluss zur Tragschiene. So wird bereits bei der Montage die Schutzschaltung mit dem lokalen Potentialausgleich verbunden. Durch einen Tragschienen-Busverbinder lässt sich bei Applikationen wie 6-Leiter-Temperaturmessungen ein modulübergreifender Querspannungsschutz zwischen allen Signaladern durchführen. Aufgrund einer Atex-Zulassung eignen sich die Linetrab-Produkte ebenfalls zur Begrenzung von Überspannungen in eigensicheren Stromkreisen, die bis in die Ex-Zone 0 geführt werden.

Schutz für den Sensorkopf

Speziell für den Überspannungsschutz von Sensorköpfen konzipiert und in der Schutzart IP 67 verfügbar, werden die Produkte aus der Linie Surgetrab entweder parallel oder im Durchgang direkt und schnell in den Leitungszug eingebunden und in das zu schützende Betriebsmittel eingeschraubt. Der Abstand vom Überspannungsschutz-Gerät zur schützenden Elektronik im Sensorkopf wird somit so gering wie möglich gehalten. Die herkömmliche kostenintensive Installation von separaten Gehäusen mit hutschienenmontablen Überspannungsschutz-Geräten direkt vor dem Sensorkopf entfällt.

Die Anschraubmodule für die Durchgangsverdrahtung bieten mit dem integrierten Schirmschnellanschluss eine einfache Anbindung des Leitungsschirms. So kann der Schirm entweder direkt geerdet werden oder über einen im Produkt integrierten Gasentladungsableiter – kurz GDT (gas discharge tube) – indirekt an Erde angebunden werden. Unterschiedliche Anschlussgewinde ermöglichen den Einsatz von Surgetrab an einer großen Zahl von Sensorköpfen. Für den Einsatz in explosionsfähigen Atmosphären stehen speziell zugelassene Lösungen mit den Zündschutzarten Ex i und Ex d zur Verfügung.

* P. Stövesand, Produktmarketing Interface Analog, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont; J. Willmann, Leiter Produktmarketing Netz- & Signal-Qualität Trabtech, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg.

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