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Arbeitssicherheit

Allein, aber sicher – warum und wie Sie eine Gefährdungsbeurteilung durchführen sollten

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Das sind die Maßnahmen

An erster Stelle steht die Frage, ob Alleinarbeit tatsächlich notwendig ist. Ist sie unvermeidbar, so müssen Arbeitgeber Personen auswählen, die sowohl psychisch als auch körperlich und intellektuell dafür geeignet sind. Beschäftigte, die an Alleinarbeitsplätzen Angst haben, an Kreislauf- oder Stoffwechselkrankheiten wie z.B. Diabetes leiden oder Anleitungen und Anweisungen nicht verstehen, können die Anforderungen nicht erfüllen.

Geeignete technische bzw. organisatorische Schutzmaßnahmen sind i.d.R. Überwachungsmaßnahmen. Allerdings darf sich der Beschäftigte dabei nicht kontrolliert oder belästigt fühlen. Das Ziel und die Art der Schutzmaßnahmen müssen daher transparent kommuniziert werden und sollten z.B. im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gemeinsam mit dem Beschäftigten festgelegt werden.

In Unternehmen werden – in Abhängigkeit von Tätigkeit und Gefährdung – im Wesentlichen folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Sichtverbindung herstellen,
  • Kontrollgänge regelmäßig durchführen,
  • Verbindung über Telefon oder Sprechfunk halten,
  • Überwachungskamera und Monitor verwenden,
  • Personen-Notsignal-Anlagen einsetzen.

Dabei muss die Funktionsfähigkeit der eingesetzten Überwachungssysteme ständig gewährleistet sein. Anhand von Übungen müssen Abläufe trainiert, Fehlerstellen erkannt und durch geeignete Alternativen ersetzt werden. Und schließlich müssen Beschäftigte unterwiesen werden, u.a. mit Übungen zum Verhalten im Notfall.

Als Experte im Arbeitsschutz unterstützt QUMsult Unternehmen sowohl mit geeigneter Software als auch als externe Fachkraft für Arbeitssicherheit: Mit der Betriebsdatenbank SARA gelingt die Gefährdungsbeurteilung systematisch, Gefährdungen und Maßnahmen können dokumentiert werden.

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