Gebläse Prozesssicherheit für CO₂-Versorgung: Auf das Gebläse kommt es an
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Vom Klimagas zum gefragten Rohstoff: In der Lebensmittelindustrie ist hochreines Kohlendioxid (CO2) für die Karbonisierung und Kühlung unverzichtbar. Oft fällt es als Nebenprodukt in der chemischen Industrie an – doch damit aus Rohgas ein marktfähiges Produkt wird, bedarf es effizienter Aufbereitungstechnik. In der Verflüssigungsanlage von Air Liquide in Wittenberg kam es zu einem Gebläsetausch.
Ein Koppelprodukt der Chemie wird zum Rohstoff für die Lebensmittelindustrie: Die Verflüssigungsanlage von Air Liquide in Wittenberg hat durch die Installation eines neuen Gebläses im November 2025 einen entscheidenden Schritt zur Sicherung der regionalen und überregionalen CO₂-Versorgung vollzogen. Als zentraler Knotenpunkt für Ostdeutschland verarbeitet der Standort jährlich mehrere Zehntausend Tonnen Kohlendioxid. Mit dem technologischen Upgrade wurde nicht nur die Prozesssicherheit weiter erhöht, sondern auch die Produktionseffizienz deutlich verbessert – ein kritischer Faktor angesichts der hohen Marktanforderungen.
Die Gasspezialisten übernehmen am Standort im Agro-Chemie Park der SKW Stickstoffwerke Piesteritz eine zentrale Funktion bei der Reinigung und Verflüssigung von Kohlendioxid: Das Rohgas dafür stammt aus der Ammoniakproduktion der SKW Stickstoffwerke, die nach dem klassischen Haber-Bosch-Verfahren aus Stickstoff und Wasserstoff Ammoniak synthetisiert. Bei diesem energieintensiven Prozess, der unter hohem Druck und hohen Temperaturen abläuft, fällt CO2 als prozessbedingtes Nebenprodukt an. Dieses zeichnet sich durch eine außergewöhnlich hohe Reinheit aus und wird von Air Liquide direkt vor Ort weiterverarbeitet.
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