Pumpen Aggressive Chemikalien in der Wasseraufbereitung ausfallsicher fördern

Quelle: Pressemitteilung Lutz-Jesco 2 min Lesedauer

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Die industrielle Wasseraufbereitung ist eine Herausforderung für die Technik, insbesondere, wenn es darum geht, aggressive Chemikalien zu fördern. Für diese Aufgabe präsentieren die Pumpenspezialisten Lutz-Jesco auf der IFAT 2026 die Schlauchpumpe Peridos FXM.

Zu sehen auf der IFAT 2026 in München: die Schlauchpumpe PERIDOS FXM von Lutz-Jesco.(Bild:  Lutz-Jesco)
Zu sehen auf der IFAT 2026 in München: die Schlauchpumpe PERIDOS FXM von Lutz-Jesco.
(Bild: Lutz-Jesco)

Die Schlauchpumpen der Serie Peridos FXM arbeiten mit rotierenden Rollen, die von außen auf einen flexiblen Schlauch drücken und so das Medium pulsationsarm in Förderrichtung weiterschieben: Diese Konstruktionsweise, bei der die Flüssigkeit nur mit dem Schlauch in Berührung kommt, macht die Pumpen nach Angeben der Entwickler besonders robust und widerstandsfähig. Ausfallsicher fördern lassen sich somit aggressive Chemikalien wie Salzsäure zur pH-Wert-Absenkung, Natriumhypochlorit zur Desinfektion und Eisen(III)-Chlorid für die Entfernung von Phosphaten und Trübstoffen.

Flexible Dosierungen zwischen fünf Badewannen und einem Espressobecher pro Stunde

Lutz-Jesco präsentiert die neuen Schlauchpumpen in drei Leistungsklassen, um eine Vielzahl an industriellen Anwendungen abdecken zu können. Die Peridos FXM 1 ist eine Einstiegsversion mit einem Fördervolumen von 2,8 l/h, die FXM 2 das Mittelklassemodell mit 176 l/h und die FXM 3 die leistungsstärkste Variante mit bis zu 840 l/h. Das entspricht in etwa der Menge von fünf Badewannen.

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Die Förderleistung lässt sich über einen überdurchschnittlich weiten Bereich regeln, um in der Wasseraufbereitung eine hochpräzise Dosierung von Chemikalien zu ermöglichen. Das Turndown-Verhältnis zwischen maximalem und minimalem Förderstrom liege bei 5000:1. Die PEridos FXM 2 beispielsweise deckt einen Förderbereich von 176 l/h bis 0,035 l/h ab, etwa so wenig wie ein Espressobecher.

Condition Monitoring reduziert Ausfallzeiten

Zu sehen auf der IFAT 2026 in München: die Schlauchpumpe PERIDOS FXM von Lutz-Jesco.(Bild:  Lutz-Jesco)
Zu sehen auf der IFAT 2026 in München: die Schlauchpumpe PERIDOS FXM von Lutz-Jesco.
(Bild: Lutz-Jesco)

Ein weiterer Vorteil ist das platzsparende Design der Schlauchpumpen. Antrieb, Getriebe, Elektronik und Pumpenkopf sind in ein kompaktes Gehäuse integriert. Somit entfällt der Bedarf an separaten, externen Antrieben und Steuergeräten.

Um die Ausfallsicherheit zu maximieren, verfügen die Schlauchpumpen über ein Leckage-Erkennungssystem, das frühzeitig Alarm schlägt, wenn ein Schlauch beschädigt ist. Instandhalter können proaktiv eingreifen.

Die Modelle FXM 2 und 3 lassen sich zudem mit einem sogenannten Flow Verification Sensor kombinieren. Mithilfe des Sensors können Betreiber die Fördermengen in Dosierprozessen überwachen, Abweichungen sofort erkennen und somit höchste Produktqualität sicherstellen.

Lutz-Jesco auf der IFAT: Halle 3A/Stand 222

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