Onboarding mit digitalen Apps Generation 60+: Vom Abstellgleis auf die Hochgeschwindigkeitsstrecke
Anbieter zum Thema
In Zeiten enger Arbeitsmärkte entdecken immer mehr Unternehmen das Potenzial älterer Mitarbeiter für sich. Neue Schulungskonzepte helfen, die Generation 60+ schnell in Produktion und Wartung einzuarbeiten. Wie das Onboarding mit digitalen Apps klappt, lässt sich am Beispiel eines Anlagenführers illustrieren.
Waren alle Anfangsformalitäten erledigt, ging es früher für neue Mitarbeitende erst mal auf Schulung, meist über Wochen. Im Seminarraum, fernab des späteren Arbeitsplatzes, wurden ihre Köpfe mit Unmengen an fachlichen Details und Prozess-Regularien gefüllt, bis hin zum kleinsten Sonderfall. Dieses Einarbeitungsmodell gilt inzwischen als überholt. Heute fokussieren sich Präsenz-Schulungen idealerweise auf das nötige Minimum an Wissen und auf Standardabläufe, wie den Umgang mit Gefahrgut oder Compliance. Jeden Sonderfall auf „Vorrat“ zu schulen, macht keinen Sinn. Vielmehr sollten neue Arbeitskräfte nur die für sie relevanten Informationen erhalten – genau dann, wenn sie diese brauchen.
Moderne Schulungskonzepte setzen dafür auf sogenannte Connected-Worker-Tools. Was das bringt, zeigt das Beispiel eines frisch eingestellten Anlagenfahrers: Per App, auf einem Tablet oder einem Smartphone, erfährt er alles Nötige, um Reaktoren oder Maschinen in einem vollkontinuierlichen Produktionsprozess zu führen, steuern und zu regeln. Die dafür erforderlichen Checklisten und Erfassungsformulare erhält er digital, ebenso wie seine aufgabenspezifischen Unterweisungen für den Arbeitsschutz. Dabei setzt die App auf einen Mix aus Text, Bild, Video und optional Augmented Reality.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen