Stellantriebe

50 Jahre Auma – der Spezialist für elektrische Stellantriebe feiert

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Innovationen zur rechten Zeit

Das Herz der Stellantriebstechnologie schlägt in den großen Entwicklungsabteilungen für Mechanik, Elektronik und Software am heutigen Hauptsitz Müllheim im idyllischen Markgräflerland: Produktinnovationen zur rechten Zeit, sind beide Chefs überzeugt, hätten entscheidend zur Entwicklung des Unternehmens beigetragen.

„Die Kundenwünsche werden immer individueller“, wissen die beiden Auma-Geschäftsführer Matthias Dinse (links) und Henrik Newerla (rechts). Auma ist mit 10 hoch 11 Produktvarianten bestens dafür gerüstet: „Nirgends finden Sie eine so hohe Variantenvielfalt“, sind die beiden Chefs überzeugt.
„Die Kundenwünsche werden immer individueller“, wissen die beiden Auma-Geschäftsführer Matthias Dinse (links) und Henrik Newerla (rechts). Auma ist mit 10 hoch 11 Produktvarianten bestens dafür gerüstet: „Nirgends finden Sie eine so hohe Variantenvielfalt“, sind die beiden Chefs überzeugt.
(Bild: Auma)

So wurde mit den ersten integrierten Steuerungen in den 1970er Jahren der Trend zur Dezentralisierung der Funktionen in der Feld­ebene aufgenommen, und Anfang der 1990er wurden die ersten Feldbusschnittstellen in die Geräte integriert.

Aktuelle Auma-Antriebe lassen sich über eine Vielzahl von Parametern den speziellen Anforderungen einer Anwendung anpassen. Intelligente Überwachungs- und Diagnosefunktionen erzeugen Meldungen, sammeln Betriebsdaten und weisen somit frühzeitig auf notwendige Wartungsmaßnahmen hin.

Besonders stolz ist man bei Auma auf die Variantenvielfalt. „Sie finden nirgends eine höhere“, sind Dinse und Newerla unisono überzeugt und führen mit 10 hoch 11 Produktvarianten eine beeindruckende Zahl ins Feld.

Modulare Alleskönner

Dank ihrer flexiblen Gerätegeometrie und ihrer Vielzahl an Baugrößen und Ausführungen passen sich die modularen Stellantriebe an nahezu jede Einbausituation an, sind über Produktgenerationen hinweg kompatibel und lassen sich einfach nachrüsten.

Bei allen Neuentwicklungen ist sich der Stellantriebsspezialist sicher, dass die Zuverlässigkeit der Geräte ein entscheidender Maßstab der Betreiber prozesstechnischer Anlagen ist. Die Entwicklung des Unternehmens über 50 Jahre sei ein Indiz dafür, dass es gelungen ist, diese zentrale Anwenderforderung zu erfüllen, heißt es. Das Unternehmen kann dies durch Referenzen belegen. Darunter sind Anlagen, in denen 25 Jahre alte Auma-Antriebe bedingt durch die Modernisierung des Leitsystems gegen moderne Auma-Anriebe ausgetauscht werden und nicht etwa auf Grund von Defekten.

Und die Zukunft? „Wir bewegen uns in der Stellantriebswelt in einer Nische, in der fühlen wir uns pudelwohl. Wir wollen ganz klar der Spezialist für elektrische Stellungsregler bleiben“, so Dinse. Für das kommende Achema-Jahr 2015 verspricht Newerla die nächste Innovation – welche, das will er noch nicht verraten. Im September wird jetzt erst einmal groß gefeiert und dann: auf die nächsten 50 Jahre elektrische Stellantriebe!

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