Pharmadienstleister expandiert ins Saarland 480-Millionen-Investition soll 2.000 Arbeitsplätze schaffen

Quelle: Pressemitteilung Vetter Pharma 1 min Lesedauer

Trotz eines herausfordernden Umfelds in der europäischen Pharmawirtschaft entscheidet sich Vetter Pharma für eine Expansion in Deutschland. Mit einem Investitionsvolumen von rund 480 Millionen Euro sollen langfristig bis zu 2.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Bau der neuen Produktionsstätte für injizierbare Arzneimittel ist im saarländischen Saarlouis geplant.

Luftaufnahme der von Vetter erworbenen 40 Hektar großen Baufläche (markiert) in Saarlouis für den neuen Produktionsstandort.(Bild:  Vetter Pharma)
Luftaufnahme der von Vetter erworbenen 40 Hektar großen Baufläche (markiert) in Saarlouis für den neuen Produktionsstandort.
(Bild: Vetter Pharma)

Der internationale Pharmadienstleister Vetter plant den Bau einer neuen Produktionsstätte für injizierbare Arzneimittel in Saarlouis. Das Vorhaben wurde im Rahmen eines Treffens mit der saarländischen Landesregierung in der Staatskanzlei bestätigt. Der Baustart ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Die Inbetriebnahme des Standorts und somit der Start der Medikamentenherstellung sollen 2031 erfolgen.

Langfristig bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze

Für den ersten Bauabschnitt des Produktionswerks ist ein Investitionsvolumen von rund 480 Millionen Euro geplant. Bereits Ende 2024 hatte das Unternehmen etwa 40 Hektar eines ehemaligen Ford-Geländes in Saarlouis erworben. Die Europäische Kommission hat staatliche Beihilfen von bis zu 47 Millionen Euro für das Projekt genehmigt.

Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes und Senator Udo J. Vetter, Beiratsvorsitzender und Mitglied der Inhaberfamilie Vetter, mit dem Modell für den neuen Produktionsstandort in Saarlouis.(Bild:  Staatskanzlei des Saarlandes / Jennifer Weyland)
Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes und Senator Udo J. Vetter, Beiratsvorsitzender und Mitglied der Inhaberfamilie Vetter, mit dem Modell für den neuen Produktionsstandort in Saarlouis.
(Bild: Staatskanzlei des Saarlandes / Jennifer Weyland)

Nach Angaben des Dienstleisters sei die Standortentscheidung Teil einer langfristig angelegten Investitionsstrategie, die sich auf Europa und die USA konzentriere. Mit dem neuen Werk sollen die Produktionskapazitäten erweitert werden. Langfristig rechnet Vetter mit der Schaffung von bis zu 2.000 Arbeitsplätzen am Standort Saarlouis. Die Rekrutierung soll nach Abschluss wesentlicher Bauschritte beginnen; offene Stellen werden über die Unternehmenswebseite veröffentlicht.

Investition in den Standort Deutschland

Die Entscheidung für die Ansiedelung im Saarland basiere laut Unternehmen auf langfristigen strategischen Überlegungen und überzeugenden Standortfaktoren. Auch die saarländische Landesregierung ordnet die Ansiedlung als positiven Impuls ein und sieht darin ein wichtiges Signal für die wirtschaftliche Zukunft des Landes sowie einen Erfolg der Standort- und Ansiedlungspolitik.

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