BASF erweitert Anlage für Methansulfonsäure in Ludwigshafen
BASF investiert in die Produktion von Methansulfonsäure (MSA) und wird die bestehende Anlage in Ludwigshafen erweitern.
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Ludwigshafen – Nach der Fertigstellung im Jahr 2012 wird BASF über eine Kapazität von 30000 Tonnen MSA pro Jahr verfügen. Damit wird BASF der weltweit führende Hersteller von Methansulfonsäure. Am Standort Ludwigshafen werden durch die Erweiterung der MSA-Anlage 12 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
Methansulfonsäure ist eine starke, geruch- und farblose organische Säure. Wegen ihres einzigartigen Eigenschaftsprofils findet man Methansulfonsäure in immer mehr Anwendungen. MSA ist leicht handhabbar und nicht oxidierend. Aufgrund der hohen Löslichkeit ihrer Salze und der vergleichsweise geringen Korrosivität wird sie zunehmend als Phosphorsäure-Ersatz in Reinigerformulierungen eingesetzt und damit der Eintrag von Phosphaten in die Umwelt vermieden. Die Methansulfonsäure der BASF ist leicht biologisch abbaubar und chloridfrei.
„Mit der Kapazitätserweiterung reagieren wir auf die stetig steigende Nachfrage nach Methansulfonsäure “, erklärt Dr. Stefan Beckmann, Senior Vice President Care Chemicals & Formulators Europe. „Denn Methansulfonsäure bietet aufgrund ihrer Eigenschaften in vielen Anwendungen entscheidende Vorteile: Unsere Kunden sparen Herstellkosten und die Umwelt wird vor Phosphateinträgen geschont .“
Hohe Reinheit durch besonderes Herstellverfahren
Methansulfonsäure wird in einem kontinuierlichen Prozess nach einem von BASF entwickelten und patentierten Verfahren hergestellt. Durch den abschließenden Destillationsschritt wird Methansulfonsäure von BASF in sehr hoher Reinheit produziert. MSA von BASF ist als 70%ige wässrige Lösung unter dem Handelsnamen Lutropur MSA erhältlich. Wasserfreie MSA kann unter dem Handelsnamen Lutropur MSA 100 bezogen werden.
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