Startup für Biogas-Sensor
Biogas nach Maß: Wie Echtzeit-Sensorik grüne Energie berechenbar macht

Von Uni Ulm 3 min Lesedauer

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Biogas kann, was andere Erneuerbare häufig nicht können: Es liefert auch in Dunkelflauten oder im Winter zuverlässig Energie. Damit das grüne Gas aber seine Rolle als Lastenausgleich spielen kann, muss die Methanerzeugung mess- und steuerbar werden.

Mess-System Biogasfermenter: Das Mess-System zur Echtzeitüberwachung von Biogasfermentern besteht aus einer Messlanze mit optischem Sensor, hier verbaut im Maischetank einer Biogasanlage (links), sowie einer Messbox (Mitte), in der die Daten gesammelt, aufbereitet und an ein mobiles Endgerät weitergeleitet werden. Messwerte wie Temperatur und CO2-Partialdruck können in Echtzeit auf dem Smartphone abgelesen werden (rechts)  (Bild:  OptProC)
Mess-System Biogasfermenter: Das Mess-System zur Echtzeitüberwachung von Biogasfermentern besteht aus einer Messlanze mit optischem Sensor, hier verbaut im Maischetank einer Biogasanlage (links), sowie einer Messbox (Mitte), in der die Daten gesammelt, aufbereitet und an ein mobiles Endgerät weitergeleitet werden. Messwerte wie Temperatur und CO2-Partialdruck können in Echtzeit auf dem Smartphone abgelesen werden (rechts)
(Bild: OptProC)

Was Methan nicht alles kann: Biogas ist eine wichtige regenerative Energiequelle zur Erzeugung von Wärme und Strom. Nicht zuletzt, da auch in Zeiten der „Dunkelflaute“, wenn weder die Sonne scheint noch der Wind weht, Biogasanlagen Produktionslücken bei der regenerativen Energieerzeugung abdecken können. Im Winterhalbjahr sind sie darüber hinaus wichtige Lieferanten für Wärme in lokalen Netzen.

Doch dafür ist es notwendig, dass sich die biologische Methanerzeugung entsprechend steuern und die Verfahrenstechnik bedarfsgerecht terminieren lassen. Gar nicht so einfach, sind doch typische Biogasfermenter regelrechte Black Boxes.

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