Zentralversorgungssysteme Zentralversorgungssysteme für Gleitringdichtungen
ESD Ekato präsentiert eine Alternative zur Wartung von Gleitringdichtungen: die so genannten automatischen Versorgungssysteme AVS, die bereits bei Gleitringdichtungen für einen Betriebsdruck von bis zu 200 bar eingesetzt werden.
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Mit solchen modular aufgebauten Systemen, können alle für die Gleitringdichtung kritischen Parameter automatisch und kontinuierlich überwacht werden. Dazu gehören sowohl die Überwachung der Temperaturen und Drücke in den einzelnen Anlagenteile, als auch die Füllstände der notwenigen Kühl- und Sperrflüssigkeiten sowie deren Durchfluss.
Die Standzeit kann erhöht, die Verfügbarkeit der Anlage maximiert werden. Bei höherem Prozessdruck oder bei der Verarbeitung gefährlichen Medien werden üblicherweise doppelt wirkende Gleitringdichtungen mit zwei Gleitringpaaren eingesetzt. Auf diese Weise entsteht zwischen den Gleitringpaaren und der inneren Dichtgehäusewand eine Sperrkammer.
Das darin enthaltene Sperrmedium sorgt u. a. für die Schmierung der Gleitflächen und führt die Reibungswärme ab. Die zuverlässige Versorgung der Gleitringdichtung mit Sperrflüssigkeit ist daher der wesentlichste Aspekt für die Standzeit der Gleitringdichtung. Im Normalbetrieb einer Anlage wird die Betriebssicherheit der Gleitringdichtungen sichergestellt, indem sie regelmäßig und professionell gewartet werden.
Die Zentralversorgungssysteme können Aufgaben des Bedienpersonals – von der Überwachung von Prozessparametern bis hin zum Umschalten auf Notbetrieb – übernehmen. Zwei unterschiedliche Konzepte für Versorgungssysteme haben sich im Markt etabliert: Umwälzsysteme (flow through-Systeme) bei der die Sperrflüssigkeit über einen zentralen Versorgungsbehälter in die einzelnen Gleitringdichtungen gelangt und die so genannten Dead-End-Installationen, bei der jede Gleitringdichtung über einen eigenen Versorgungsbehälter verfügt.
ACHEMA: Halle 5.0, Stand B19-C26
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