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Lagerführungssystem Warehouse-Management-System für mehr Flexibilität und Transparenz

Von Ronja Menzel 2 min Lesedauer

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Weleda, Hersteller von anthroposophischen Arzneimitteln und ganzheitlicher Naturkosmetik, hat mit der Integration vom Warehouse-Management-System LFS von EPG einen Meilenstein gesetzt: Die Einführung im Schweizer Arlesheim markiert einen wichtigen Schritt, um künftig alle Produktionsstandorte in der DACH-Region auf LFS umzustellen.

LFS sorgt dafür, dass über 8.000 Kunden täglich mit rund 250 Aufträgen beliefert werden.(Bild:  EPG)
LFS sorgt dafür, dass über 8.000 Kunden täglich mit rund 250 Aufträgen beliefert werden.
(Bild: EPG)

In einer anspruchsvollen Branche, gekennzeichnet von strengen Vorschriften und komplexen Lieferketten, stand die Schweizer Naturkosmetik- und Pharma-Gruppe Weleda zunehmend vor der Aufgabe, die Lagerverwaltungsprozesse ihrer Produktionsstandorte in Deutschland und der Schweiz effizienter zu gestalten, ohne dabei die notwendige Flexibilität in den Lagern einzubüßen. Um den spezifischen Anforderungen als Naturkosmetik- und Arzneimittelhersteller gerecht zu werden, suchte Weleda nach einem flexiblen Lagerverwaltungssystem, das die Verwaltung des gesamten logistischen Material- und Informationsflusses abdeckt. 

Alle Logistikprozesse in einem Warehouse-Management-System?

Die Entscheidung fiel auf das Lagerführungssystem LFS. Am Produktionsstandort Arlesheim sorgt LFS dafür, dass über 8.000 nachgelagerte Kunden wie Apotheken, Drogerien, Krankenhäuser, Einzelhandelsunternehmen und Versandhäuser täglich mit rund 250 Aufträgen zuverlässig beliefert werden. Gleichzeitig gilt die Einführung in der Schweiz als Pilotprojekt, um künftig alle Logistikprozesse in der DACH-Region ebenso über LFS abzubilden.

Flexibel, skalierbar, transparent

LFS sammelt und visualisiert in Echtzeit sämtliche Prozessdaten der innerbetrieblichen Logistik. Durch ein übersichtliches Logistikcockpit werden künftig logistische Abläufe wie Wareneingang, Auftragsstatus und Kommissionierung transparent dargestellt. Dies ermöglicht eine frühzeitige Identifizierung von Prozessoptimierungen und Lagerpotenzialen. Mitarbeiter an den Steuerungspunkten erhalten proaktiv Hinweise zu möglichen Engpässen.

Nach der Einführung in der Schweiz soll LFS bei Weleda künftig alle Logistikprozesse in der DACH-Region abbilden.(Bild:  EPG)
Nach der Einführung in der Schweiz soll LFS bei Weleda künftig alle Logistikprozesse in der DACH-Region abbilden.
(Bild: EPG)

LFS integriert sich in die bestehende Weleda-Infrastruktur und ermöglicht die Nutzung von Standardprozessen und regelmäßigen Updates sowie die einfache Konfiguration und Parametrisierung durch Key-User. Dabei wurden auch kundenspezifische Anpassungen vorgenommen, um eine optimale Integration von Hardware wie Druckern, Scannern und Arbeitsstationen zu gewährleisten und die Prozesse optimal abzubilden. Gleichzeitig müssen beim Naturkosmetikexperten eine Vielzahl von GMP/GDP-Regularien berücksichtigt werden. Sämtliche Anforderungen an das WMS mussten im Vorfeld nach strengen Kriterien dokumentiert, getestet und validiert werden.

Mit neuem Warehouse-Management-System partnerschaftlich in die Zukunft

Neben der erfolgreich abgeschlossenen Einführung von LFS ist für den weiteren Projektverlauf auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten hervorzuheben. „Die Kooperation zwischen Weleda und EPG ist von einer Dynamik geprägt, in der alle Beteiligten eng und kooperativ zusammenarbeiten“, führt Eugen Risto aus, Projektleiter LVS bei Weleda. „Es ist eine Partnerschaft, in der jede Stimme gehört wird und alle Mitglieder konsequent an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Die Professionalität und der konstruktive Ansatz lassen dabei positiv auf die bevorstehende Einführung am deutschen Standort blicken.“

Nach der erfolgreichen Einführung in Arlesheim gilt es nun, die gesammelten Erfahrungen auf den Logistik-Campus in Schwäbisch Gmünd mit seinem Hochregallager für 17.200 Paletten zu übertragen. Geplant ist zudem die Einführung des „International Shipping System“ von EPG, das als Multi-Carrier-Versandsoftware bereits erfolgreich die Versandlogistik am Weleda-Sitz managet. Darüber hinaus soll der Materialflussrechner „WCS“ integriert werden, um die automatisierten Lagereinheiten und Fördertechniken effizient zu steuern.

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