Wärmerückgewinnung
Wärmerückgewinnung mit dem Kompressor: Gut für Geldbeutel und Umwelt

Von Dipl. Betriebswirtin Daniela Koehler, Pressesprecherin Kaeser Kompressoren 8 min Lesedauer

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Bis zu 96 Prozent der Kompressor-Antriebsenergie wieder verwenden können – das klingt fast schon nach einem Perpetuum Mobile. Dabei ist die Wärmerückgewinnung keine Hexerei, wenn man es richtig macht. Das spart Geld und Energie, aber auch die lästige Berichtspflicht im Wärmeatlas.

So sieht das aus: Eine typische Druckluftstation mit Luftkanälen zur Wärmerückgewinnung. Über die Kanäle wird die warme Luft in benachbarte Räume geleitet. (Bild:  Kaeser)
So sieht das aus: Eine typische Druckluftstation mit Luftkanälen zur Wärmerückgewinnung. Über die Kanäle wird die warme Luft in benachbarte Räume geleitet.
(Bild: Kaeser)

Kompressoren und die damit erzeugte Druckluft sind in der Industrie allgegenwärtig. Doch so vielseitig die Verdichter auch sind, ihr Einsatz ist energieaufwändig. Häufig vergessen wird dabei allerdings, dass sich auch die Abwärme der Kompressoren nutzen lässt. Das Zauberwort heißt Wärmerückgewinnung. Konkret könnten so bis zu 96 Prozent der Antriebsenergie zur weiteren Nutzung bereitstehen, erklären Experten. Das spart Energie und Kosten, senkt den CO2-Fußabdruck und vermindert den regulatorischen Druck für Betreiber.

Um zu verstehen, wo dieses enorme Potenzial gehoben werden kann, lohnt es sich beim Kompressor genauer hinzusehen: Unabhängig vom eingesetzten Verdichtertyp werden die kompletten 100 Prozent der einem Kompressor zugeführten Antriebsenergie in Wärme umgewandelt.