Wärmeträgerschlauch Vom Doppelmantel- zum Wärmeträgerschlauch

Redakteur: Gabriele Ilg

Eine Innovation aus dem Hause Hillesheim ist die Weiterentwicklung des Doppelmantel-Systems HDM 95/200 zum Wärmeträgerschlauch HDM 60/62.

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Die HDM-Schlauchsysteme von DN 2 bis DN 25 dienen dem Transport viskoser oder gasförmiger Medien bei gleichmäßigen Temperaturen. Die Wärmeträgerheizschläuche HDM 60 (max. 60 °C) und HDM 62 (max. 200 °C) sind konstruktiv ähnlich wie elektrisch beheizte Schläuche aufgebaut. Den elektrischen Heizleiter ersetzt hier ein Wärmeträgerschlauch.

Die Verlegung des Wärmeträgerschlauches kann bifilar erfolgen, sodass der Anschluss von Zu- und Ablauf an einer Schlauchseite erfolgt. Die durchgehende Verlegung mit beiderseitigem Anschluss ist ebenfalls möglich. Damit können Reihenschaltungen mehrerer Schläuche, oder die Beheizung eines angehängten Werkzeuges, realisiert werden.

Die Wärmeübergänge sind nicht ganz mit denen der komplett umspülten HDM 95/200-Systeme vergleichbar. Die HDM 60/62-Schläuche haben jedoch den Vorteil, dass bei Undichtigkeiten des Innenschlauches keine Verunreinigung des Wärmeträgermediums erfolgt und somit keine Gefahr für das Temperiergerät besteht.

Es können alle Armaturenformen in allen gängigen Materialien ausgewählt werden. Eine thermische Isolation ist standardmäßig vorhanden. Vorzugsweise wird ein Aufbau mit PU-Mantel und Hartkappen verwendet, der diesen Heizschlauch nicht nur schützt, sondern auch für Anwendungen am Industrie-Roboter gute Bedingungen schafft.

Die Wärmeträgerschläuche können von den Abmessungen (Längen variabel) und Anschlussarmaturen an ein vorhandenes System angepasst werden.

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