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VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

18.03.2024

KEBO LITHSOLVENT Korrosionsinhibitoren

(Korrosions-) Inhibitoren als Materialschutz beim Einsatz von Säuren - KEBO LITHSOLVENT Inhibitoren zur Beimischung in Säuren Beim Einsatz von Säuren wird das Material angegriffen. Je nach Säure und Material bietet KEBO entsprechende Inhibitoren an – für einen wirksamen Schutz des Prozesses. KEBO LITHSOLVENT Inhibitoren zeichnen sich durch ihre extreme Ergiebigkeit aus. Auf Wunsch ermittelt KEBO im Labor die Massenabtragswerte mit und ohne Inhibitor, um die spätere Schutzwirkung in der Anlage zahlenmäßig zu erfassen.

Inhibitoren als Materialschutz beim Einsatz von Säuren

In vielen Industriezweigen spielen Säuren eine wichtige Rolle. Salzsäure ist beispielsweise eine der wichtigsten anorganischen Säuren in der chemischen Industrie. Sie wird bei der Aufarbeitung von Erzen eingesetzt oder zum Beizen und Ätzen in der Metallverarbeitung. Auch die Schwefelsäure ist eine wichtige Grundchemikalie der Industrie. Sie wird zur Herstellung von Produkten wie Düngemitteln, Farbstoffen und Waschmitteln verwendet. Die Lebensmittelindustrie nutzt ebenfalls verschiedene Säuren, wie beispielsweise Apfelsäure und Zitronensäure, um Produkte haltbar zu machen. Auch bei der Reinigung kommen Säuren zum Einsatz – zur Entfernung von mineralischen Belägen wie Kalk oder Rost. Die Herausforderung: Auf der einen Seite die Beläge restlos zu entfernen und auf der anderen Seite die Metalloberflächen gleichzeitig ausreichend zu schützen. Deshalb werden den Säuren spezielle (Korrosions-)Inhibitoren zugesetzt, um das Material zu schützen.

(Korrosions-)Inhibitoren sind spezielle chemische Hemmstoffe, die eine chemische Reaktion so beeinflussen, dass sie verlangsamt, gehemmt oder ganz verhindert wird. Bei sauren Reinigern wird der Angriff der Säure auf das zu reinigende Material so unterbunden. Die Inhibitoren bilden einen monomolekularen Schutzfilm auf der Metalloberfläche, ohne dass dadurch die Auflösung des Belages durch die Säuren behindert wird. Das Ergebnis: optimale Reinigungsleistung bei gleichzeitigem Schutz des Trägermaterials.