VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
11.02.2022
FREESTYLE XANA
Das Thema PFAS ist so aktuell wie eh und je. Die jüngste EU-Trinkwasserrichtlinie ist am 12. Januar 2021 mit Änderungen in Bezug auf PFAS in Kraft getreten. Auch in den USA wurde kürzlich die entsprechende Verordnung US EPA 537.1 für PFAS in Trinkwasser aktualisiert.
Automatisierte Probenvorbereitung für die Wasseranalytik
In der Wasseranalytik müssen häufig großvolumige und partikelbeladene Proben bearbeitet werden. Das Robotiksystem FREESTYLE XANA ist speziell für die Probenvorbereitung von Wasserproben mit großen Volumina, z.B. Trinkwasser, Rohwasser oder Flusswasser entwickelt worden.
Mit einem positiven Ladedruck von bis zu 4 bar können auch Proben mit Schwebstoffen in vielen Fällen kontrolliert durch die SPE-Säulen gedrückt werden
FREESTYLE XANA besteht aus:
- FREESTYLE BASIC
- dem SPE-Modul
- dem EVAporations-Modul (optional)
- einem Untertisch mit Standfläche für das Probenrack und die externe Bearbeitungsstation; auf Rollen zur komfortablen Bedienbarkeit
- alternativ einem Tisch mit zusätzlicher Standfläche für das FREESTYLE und einhängbaren Seitenteilen (optional)
Arbeitsprinzip von FREESTYLE XANA:
Die benötigte Bearbeitungszeit von 3 Proben richtet sich nach dem Block mit dem am längsten dauernden Bearbeitungsschritt.
Durch die Parallelisierung der einzelnen Prozessschritte und die gleichzeitige Bearbeitung von 3 Proben wird ein hoher Probendurchsatz von bis zu 65 Proben/Tag bewältigt.
Probenvolumen von bis zu 10 L: Je nach Bedarf können Probenmengen von bis zu 10 L auf die Säulen geladen werden.
Für die zu bearbeitenden Wasserproben steht ein Probenrack für 24 x 1 L Probenflaschen zur Verfügung. In diese können auch 250 mL oder 500 mL Probe gegeben werden. Für besonders große Probenvolumina ist alternativ ein Upgrade mit 3 Probengefäßen für bis zu 10 L Volumen möglich. Das ausziehbare Probenrack ermöglicht ein einfaches Bestücken.
Die Probenflaschen sind mit einem speziell entwickelten Verschluss versehen, der eine Schrägstellung der Absaugkapillare bewirkt. In Kombination mit der leicht schrägen Positionierung der Probenflaschen auf dem Probenrack bewirkt dies ein größtmögliches Laden der Probe.
Eine separate Spülkapillare im Verschluss ermöglicht das Nachspülen der Probenflasche.