Kältetechnik Thermomanagement für die Kunststoffverarbeitung

Quelle: Pressemitteilung Technotrans 2 min Lesedauer

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Auf der diesjährigen K-Messe in Düsseldorf präsentiert Technotrans gemeinsam mit Enesty eine komplexe Fertigungszelle rund um eine Sumitomo-Demag-Spritzgießmaschine. Der Thermomanagement-Spezialist demonstriert live das Zusammenspiel von Temperierung, Kühlung und Wasserverteilung bei der Herstellung eines Bio-Kunststoff-Produkts.

kws-Kältemaschinen werden mit Propan (R290) betrieben und sollen Anwendern dabei helfen, langfristig rechtssicher zu produzieren und ihren CO2-Fußabdruck zu senken. (Bild:  Technotrans)
kws-Kältemaschinen werden mit Propan (R290) betrieben und sollen Anwendern dabei helfen, langfristig rechtssicher zu produzieren und ihren CO2-Fußabdruck zu senken.
(Bild: Technotrans)

Im Zentrum des Messeauftritts steht eine Fertigungszelle, in der auf einer Sumitomo-Demag-Spritzgießmaschine ein Thermobecher aus einem thermisch sensiblen, biobasiertem Copolyester gefertigt wird. Die Anwendung ist ein Paradebeispiel für eine exakt auf den Prozess zugeschnittene Lösung: Für die Werkzeug- und Einzugszonenkühlung sorgt ein Kaltwassertemperiergerät der Baureihe teco cw 25 mit dem umweltschonenden Kältemittel Propan (R290). Die präzise Temperierung des Werkzeugs übernehmen zwei energieeffiziente „teco ci eco“-Temperiergeräte. Diese sind mit dem Pumpeneffizienzmodul (PEM) ausgestattet – einer Drehzahlregelung, die den Energieverbrauch bedarfsgerecht senkt. Für die optimale Verteilung des temperierten Wassers zu den einzelnen Kreisläufen am Werkzeug sorgt anschließend ein Orcinus-Wasserverteilsystem des Partners Enesty.

Diese exakte Temperaturführung ist entscheidend, um den anspruchsvollen Werkstoff prozesssicher zu verarbeiten, eine konstant hohe Bauteilqualität zu sichern und Ausschuss zu minimieren. Die zentrale Steuerung aller Komponenten erfolgt über die Spritzgießmaschine via OPC-UA.

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Ein weiteres Schwerpunktthema ist der Einsatz natürlicher Kältemittel im Kontext der sich verschärfenden F-Gase-Verordnung. Technotrans zeigt seine kws-Kältemaschinen, die mit Propan (R290) betrieben werden und Anwendern dabei helfen, langfristig rechtssicher zu produzieren und ihren CO2-Fußabdruck zu senken. Da zentrale Kühlanlagen mit natürlichen Kältemitteln in Deutschland durch das BAFA mit bis zu 45 Prozent förderfähig sind, bietet das Unternehmen eine umfassende Fördermittelberatung an.

Die kws-Baureihe ist nicht nur als reine Kältemaschine, sondern auch als Wärmepumpe verfügbar, um Abwärme aktiv für Heizprozesse nutzbar zu machen. Im Rahmen eines Gesamtkonzepts analysieren die Experten den kompletten Energiehaushalt und konzipieren eine maßgeschneiderte Systemlösung. Diese kann beispielsweise die intelligente Einbindung von Freikühlern zur Energieeinsparung in kühleren Monaten oder die Nutzung von Prozessabwärme zur Beheizung von Gebäuden umfassen, um fossile Brennstoffe zu ersetzen und Betriebskosten weiter zu senken.

K: Halle 10, Stand H23

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