Durch Licht erzeugte Radikale können ihre Reaktivität erst entfalten, sobald sie aus einer Art „Käfig“ ausbrechen, den das Lösungsmittel um sie herum bildet. Basler Forschende zeigen, wie dieser „Ausbruch“ besser gelingt und es zu effizienterer Photochemie kommt. (Bild: Universität Basel, Jo Richers)
Effizientere Chemie mit Licht

Fluchthilfe aus dem Radikal-Käfig

Chemische Reaktionen benötigen Energie. Eine elegante Alternative zu Hitze ist dabei der Einsatz von Licht. Doch solche photochemischen Reaktionen zur Herstellung von Medikamenten und Kunststoffen sind in der Industrie noch vergleichsweise rar und oft wenig effizient. Forscher haben nun einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem sie die Photochemie optimieren – der Schlüssel sind Farbstoffe und ein Käfig-Ausbruch.

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Bildergalerien

Spezielle Stickstoffgerüste können CO2 aktivieren, um die Basischemikalie Ethylen zu synthetisieren. (Bild: Wiley-VCH, Angewandte Chemie, https://doi.org/10.1002/ange.202404738)
Katalysator aus dem Baukasten

CO2 zu Basischemikalie umsetzen – neuer Weg nutzt metallfreie Gerüstverbindungen

Kohlenstoffdioxid ist ein Haupttreiber des Klimawandels. In der chemischen Industrie könnte es sich aber auch als wertvoller Ausgangspunkt für zahlreiche Grundchemikalien erweisen. Um das reaktionsträge Gas zu aktivieren, haben Forscher aus China nun eine neue Methode vorgestellt, bei der sie metallfreie organische Gerüstverbindungen einsetzen, um CO2 in die Basischemikalie Ethylen umzusetzen.

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Auf dem Podium stellten sich (v.l.) Dr. Wolfgang Große Entrup (Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie), Jürgen Nowicki (Vorsitzender des Achema-Ausschusses) und Dr. Klaus Schäfer (Vorsitzender der Dechema) den Fragen der Journalisten. Simone Angster (Head of Communication Dechema) moderierte die Pressekonferenz. (Bild: Ernhofer / PROCESS)
Achema-Eröffnungspressekonferenz 2024

„Weniger S-Klasse, mehr Golf“ – Achema mit markigen Worten eröffnet

Mit über 2800 Ausstellern aus 56 Nationen hat die Achema, Leitmesse der Prozessindustrie, in Frankfurt ihre Tore geöffnet. In der Eröffnungspressekonferenz standen vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten – vor allem in Deutschland – die Themen Nachhaltigkeit und internationale Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Auf dem Podium wurde dabei kein Blatt vor den Mund genommen, was die Industrie vonseiten der Politik in Deutschland und Europa brauche.

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