PFAS sollen strenger reguliert werden. Doch für die Unterklasse der Fluorpolymere wünschen sich Industrievertreter eine Ausnahme. Eine Metaanalyse fasst die Gründe zusammen (Symbolbild). (Bild: KI-generiert / Gemini)
Spectaris plädiert für Ausnahme

Geht die PFAS-Beschränkung zu weit?

Während das PFAS-Beschränkungsverfahren nach der REACH-Verordnung läuft, äußern Industriekreise Bedenken: ein Pauschalverbot sei nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zu rechtfertigen. So plädiert etwa der Industrieverband Spectaris dafür, die Stoffgruppe der Fluorpolymere gesondert zu behandeln. Eine neue Meta-Analyse unterstützt diesen Ansatz.

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Simon Stadtmüller, Product Owner bei Gemü, erklärt beim Workshop den Weg des Unternehmens zum Digitalen Produktpass – bereits 2015 hat CEO Gert Müller das Thema mit der internen Digitalisierung angestoßen. (Bild: Dennis Scherr)
Vom QR-Code zur Kreislaufwirtschaft

Digitaler Produktpass: So wird die bürokratische Hürde zum Wettbewerbsvorteil für KMUs

Was wäre, wenn jedes Ventil, jede Pumpe und jeder Sensor über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg eine digitale Identität besäße? Was eher nach Industrie 4.0-Fantasie klingt, wird durch die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) zur gesetzlichen Pflicht. Ein Praxis-Workshop beim Hersteller von Ventil-, Mess- und Regeltechnik Gemü zeigt, dass der digitale Produktpass (DPP) weit mehr ist als nur ein virtuelles Typenschild.

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Bildergalerien

So sehen sie aus: Per- und Polyfluoralkylsubstanzen, kurz PFAS, mit stabilen Kohlenstoff-Fluor-Bindungen. Einst ob ihrer Beständigkeit begehrt, heute genau deswegen umstritten. (Bild: © Сергей Шиманович - stock.adobe.com)
PFAS-Regulierung

Industrie sieht „erheblichen Anpassungsbedarf” bei PFAS-Regulierung

Das drohende PFAS-Verbot lässt die Industrie nicht zur Ruhe kommen: Während die EU noch über ein mehr oder weniger pauschales Verbot der per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) nachdenkt, reißt die Kritik aus der Industrie nicht ab. Jetzt legt der Deutsche Industrieverband Spectaris nach und mahnt methodische Schwächen, mangelnde Transparenz im Verfahren sowie eine deutliche Überlastung der zuständigen wissenschaftlichen Gremien an.

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