Trotz großer und kleiner Elektrolyseprojekte: Deutschland kann (und wird) seinen Wasserstoffhunger alleine nicht stillen können, zeigen Studien. (Bild: Nouryon)
Wasserstoff

Wasserstoff mit Stammbaum? Warum Deutschland seinen Bedarf nicht (selbst) decken kann

Alle wollen Wasserstoff – aber nicht irgendwelchen: Grün soll das Gas der Zukunft sein und möglichst ohne die immense Transportinfrastruktur von Öl- und Gasprodukten auskommen. Ob das etwas wird? Eine neue Umfrage der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) und der Dechema zeigen das Potenzial, aber auch die Schwierigkeiten der Technologie. Eines stünde jedenfalls schon heute fest: Der Bedarf sein gigantisch. Und: Er übersteigt die deutschen Möglichkeiten bei Weitem...

Weiterlesen

Bildergalerien

Zentrale Kriterien für eine kosteneffiziente Power-to-X-Erzeugung sind laut Studie vorteilhafte Wind- und PV-Kombinationen und eine hohe Anlagenauslastung sowie vergleichsweise geringe Kapitalkosten. (Bild: frei lizenziert)
Grüner Wasserstoff

Woher Deutschlands Importe für Wasserstoff und Power-to-X-Produkte kommen könnten

Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag der Stiftung H2Global untersucht die kosteneffiziente Herstellung und den Transport von grünem Wasserstoff und seinen Folgeprodukten wie Ammoniak, Methanol und synthetischem Kerosin bis 2030. Die Ergebnisse zeigen, welche Länder für die Bereitstellung von Power-to-X-Produkten besonders geeignet sind.

Weiterlesen
Das Forschungsteam von Cell2Cell (von links): Diana Austen und Prof. Elke Wilharm (Bild: Alexa Knieriem/ Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften)
Bioökonomie der Zukunft

CO2-Einsparung durch Papierhandtuch-Recycling: Ostfalia und Fraunhofer zeigen wie es geht

Jährlich landen in Deutschland rund 70.000 Tonnen Papierhandtücher im Müll und werden verbrannt – wodurch klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre gelangt. Um dem entgegenzuwirken, erforscht die Ostfalia, unter der Leitung von Prof. Elke Wilharm und in Kooperation mit dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse in Leuna, eine Methode, den Papierhandtuchabfall nachhaltig wiederzuverwerten.

Weiterlesen
Alles grün, alles digital? Der Digitale Zwilling soll in Zukunft auch die Umweltbilanz von Produkten und Dienstleistungen umfassen. (Bild: frei lizenziert)
Der CO2-Fußabdruck wird digital

(CO2-)Rucksack-Reise: Ein Digitaler Zwilling für den ökologischen Fußabdruck

Warum Sie den Fußabdruck Ihrer Produkte kennen müssen und wie der Digitale Zwilling dabei hilft: Die EU macht Ernst – in Zukunft könnte nahezu jedes produzierende Unternehmen in der Pflicht stehen, über die Ökobilanz ihrer Produkte und Dienstleistungen Rechenschaft abgeben zu müssen. Für die Chemie bedeutet das enorme Mehraufwände – gilt es doch, alle Schritte in der Wertschöpfungskette genau zu berechnen. Ohne Digitalisierung wird es wohl nicht gehen...

Weiterlesen