I/O-IPC Steuern, überwachen und visualisieren mit dem I/O-IPC
Mit dem I/O-IPC präsentiert Wago ein Automatisierungsgerät, basierend auf Linux 2.6 mit RT-Preempt Patch (Echtzeiterweiterung).
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An den industrieharten Hutschienen-PC können, wie an einen normalen Buskoppler, 750er und 753er Busklemmen aus dem herstellereigenn I/O-SYSTEM angeschlossen werden.
Der I/O-IPC ist eine universelle Embedded-PC-Plattform für den maschinennahen Einsatz, für Mess-, Steuer- und Regel-Aufgaben genauso wie für Bedien- und Visualisierungsaufgaben oder Datenerfassung und -verarbeitung. Ein integrierter Webserver ermöglicht die Bedienung über Intranet oder Internet. Die Rechenleistung kann bis hin zu Pentium M 1,4 GHz skaliert werden.
Zur Kommunikation mit übergeordneten Systemen und der IT-Welt besitzt der I/O-IPC zwei komplett unabhängige Fast-Ethernet-Schnittstellen, 2xUSB, RS232, CompactFlash Interface und DVI zum direkten Anschluss eines Monitors. Für die Feldbuskommunikation sind optional Schnittstellen zu Profibus DP und CANopen vorgesehen. Im Gegensatz zu einem normalen Box-PC, lassen sich an den I/O-IPC Busklemmen direkt anrasten. Fast alle der über 400 Ein- und Ausgangsklemmen aus dem Portfolio des Wago-I/O-Systems können mit dem I/O-IPC verwendet werden.
Obwohl der I/O-IPC über ein vollwertiges Linux-Betriebssystem verfügt, bietet er mit der IEC 61131-3-basierten Software Wago-I/O-PRO CAA eine Programmier- und Entwicklungsumgebung, die dem Automatisierer durch CoDeSys CAA vertraut ist.
Der Anwender kommt mit dem Betriebssystem nicht in Kontakt, wenn er es nicht möchte. Systemspezifische Einstellungen werden über das Web-based-Management (WBM) Interface mithilfe eines Standard-Web-Browsers erledigt. Die enthaltenen offene Schnittstellen (OPC, DDE) erlauben die Integration in oder den Datenaustausch mit anderen Programmen. Darüber hinaus lässt sich mithilfe der integrierten Visualisierungseditoren komfortabel eine Visualisierung erstellen.
Programmierexperten, denen diese Möglichkeiten nicht genügen, können auf Linux-Basis das Betriebssystem jederzeit selbst erstellen und dabei entscheiden, ob und welche Features mit eingebunden werden. Auf jedem ausgelieferten IPC-System ist eine lauffähige Betriebssystemversion sowie alle zur Standard-Distribution gehörenden Applikationsprogramme enthalten.
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