MSR / Automatisierung Staubdicht nach Atex-Richtlinie

Redakteur: Redaktion PROCESS

Die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 60529 (mit 20 mbar Druckdifferenz) zur Erreichung von IP6X ist nicht ausreichend für Drehflügel-Füllstandanzeiger, die eingebaut sind in Silos und Behälter, die mit einer pneumatischen Fördereinrichtung befüllt werden.

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Die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 60529 (mit 20 mbar Druckdifferenz) zur Erreichung von IP6X ist nicht ausreichend für Drehflügel-Füllstandanzeiger, die eingebaut sind in Silos und Behälter, die mit einer pneumatischen Fördereinrichtung befüllt werden.

Die Über- oder auch Unterdrücke, die im Silo bzw. im Behälter während des Befüllungsvorganges vorhanden sind, erzeugen abweichende atmosphärische Bedingungen für die eine weitergehende Prüfung, als in DIN EN 60529 gefordert, notwendig ist. So kann z.B. beim Befüllen eines Silos mit einem Silo-Fahrzeug der Überdruck im Silo auf Grund des Filterwiderstandes bis 40 mbar und beim Endschwall bis 60 oder 70 mbar ansteigen.

In so einem Fall ist ein nach DIN EN 60529 mit 20 mbar geprüfter Drehflügel-Füllstandanzeiger nicht mehr zugelassen und die EG-Baumusterprüfbescheinigung verliert ihre Gültigkeit. Bereits bei der Entwicklung der Drehflügel-Füllstandanzeiger seiner neuen Reihe DF hat Anbieter Mollet entsprechende Maßnahmen getroffen, damit die Geräte trotz Über- und Unterdrücke von bis zu 80 mbar an der Wellendurchführung die geforderte Staubdichtigkeit IP6X nach Atex-Richtlinie 94/9 EG (DIN EN 50281-1-1 und DIN EN 60529) sicherstellen und die Prüfungen auf Staubdichtheit durch eine benannte Stelle bestehen.

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