Stellungnahme der Wasserstoffräte Europäischer Wasserstoffmarkt: Belgien, Deutschland und Niederlande fordern klare Strategie

Quelle: Leitstelle Wasserstoff 2 min Lesedauer

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Die Wasserstoffräte aus Belgien und Deutschland sowie die Wasserstoffvereinigung der Niederlanden pochen auf mehr Tempo beim Thema Wasserstoffwirtschaft. Fünf zentrale Prioritäten sollen dabei die Entwicklung des Wasserstoffmarktes in Europa vorantreiben.

Die Wasserstoffräte aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden rufen die politischen Entscheidungsträger zu entschlossenem Handeln auf, um den europäischen Wasserstoffmarkt schnell und nachhaltig zu realisieren. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Wasserstoffräte aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden rufen die politischen Entscheidungsträger zu entschlossenem Handeln auf, um den europäischen Wasserstoffmarkt schnell und nachhaltig zu realisieren.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Wasserstoffräte von Belgien und Deutschland sowie die niederländische Wasserstoffvereinigung eine klare, europäische Strategie zur Stärkung des Wasserstoffmarktes. Gemeinsam präsentierten sie ihre Prioritäten für den anstehenden Clean Industrial Deal (CID) und betonten die Notwendigkeit eines harmonisierten regulatorischen Rahmens, der die grenzüberschreitende Entwicklung von Wasserstofftechnologien beschleunigt und eine effiziente Infrastruktur für den Transport und die Speicherung von Wasserstoff aufbaut. Die Umsetzung dieser Maßnahmen spielt nach Auffassung der Wasserstoffräte eine zentrale Rolle für die Schaffung eines wettbewerbsfähigen, sauberen und resilienten Energiemarkts in Europa, der die grenzüberschreitende Entwicklung von sauberem Wasserstoff in Belgien, Deutschland und den Niederlanden beschleunigt und einen gemeinsamen europäischen Wasserstoffmarkt aufbaut.

„Belgien, Deutschland und die Niederlande sind das Herzstück der europäischen Wasserstoffwirtschaft – wir sind die treibende Kraft hinter einer sauberen, wettbewerbsfähigen und robusten Industriezukunft für Europa. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir mehr als nur gute Absichten: Wir brauchen klare politische Entscheidungen, die die notwendigen Rahmenbedingungen setzen, eine grenzüberschreitende Infrastruktur aufbauen und die nötigen Investitionen anziehen. Nur wenn wir gemeinsam die Hürden beseitigen und mutig die nächsten Schritte gehen, schaffen wir das Fundament für eine bezahlbare und saubere Energiezukunft“, erklärte Katherina Reiche, Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrates der deutschen Bundesregierung. „Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass die Wasserstofftechnologien nicht nur in Belgien, Deutschland und den Niederlanden, sondern in ganz Europa zu einem marktfähigen Erfolg werden.“

Als Prioritäten für einen zukunftsfähigen Wasserstoffmarkt hoben die Experten fünf Punkte hervor. Dazu zählen neben einem verbesserten und vereinfachten Rechtsrahmen für sauberen Wasserstoff und seine Derivate der priorisierte Ausbau einer paneuropäischen Wasserstoffinfrastruktur, maßgeschneiderte finanzielle Förderprogramme unter Berücksichtigung geografischer und sektoraler Bedürfnisse, die Schaffung stabiler Märkte für Wasserstoffprodukte sowie die Nutzung regionaler Stärken, um globale Champions in Innovation und Technologie zu schaffen.

Die Wasserstoffräte aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden riefen die politischen Entscheidungsträger zu entschlossenem Handeln auf, um den europäischen Wasserstoffmarkt schnell und nachhaltig zu realisieren. Die Umsetzung dieser Maßnahmen sei entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende.

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