Kolbenmembranpumpen

Spezial-Kolbenmembranpumpen für großtechnische präparative Flüssigchromatographie

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Ohne dynamische Dichtungen in der Pumpe gibt es auch keinen Verschleiß und somit auch keine Lecks, wodurch die Leistung konstant ist. Zu den besonderen Eigenschaften gehört zudem das so genannte Kel-Cell-Kontrollsystem der Membranposition von Wanner. Dieses schützt die Membranen bei nicht idealen Einlassbedingungen und ermöglicht einen Trockenlauf der Pumpe, ohne dass diese Schaden nimmt.

Für alle Modelle ist eine Atex-konforme Konfiguration erhältlich – eine gängige Anforderung an industrielle präparative Chromatographie.

Zwei Modelle im Angebot

Für die HPLC-Systemen von Separlab werden zwei Hydra-Cell-Modelle angeboten: der Typ G03 (Maximalfluss 11,3 l/min bei 70 bar) und der Typ G10 (bis zu 29 l/min bei 70 bar).

Stanislav Vozka, Geschäftsführer von Separlab, berichtet: „In den Systemen werden die Pumpen hauptsächlich zur andauernden Zuführung der mobilen Phase verwendet. Momentan verwenden wir organische Lösungsmittel mit geringer Viskosität, jeweils polar und unpolar, aber für die Zukunft schließen wir Wasserlösungen nicht aus. Die Probeeindüsung – eine pro Durchlauf – war die nächste Anwendung, wobei wir jetzt die G03 zur Zuführung spezieller Hilfsflüssigkeit an einen Kolben an der Säule verwenden.“

Die G10-Pumpen werden ebenfalls für die Zuführung der mobilen Phase eingesetzt und erweitern das Produktsortiment von Separlab noch einmal. Ihr höherer Durchfluss wird für Säulen mit einem Innendurchmesser von mehr als 500 mm benötigt.

Die Hochdruckseparatoren des Unternehmens werden auf den jeweiligen Einsatzfall maßgeschneidert gebaut. Das Schema oben zeigt ein typisches installiertes System. Die Hydra-Cell G10 liefert die mobile Phase. Die G03-Pumpen führen die zu untersuchende Substanz für die Trennung zu und sorgen für die Druckerzeugung in der Säule.

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