Flachdichtungen Siebdruckverfahren für Flachdichtungen

Redakteur: Gabriele Ilg

Späh bietet für seine Produktpalette der Flachdichtungen aller Art das Siebdruckverfahren als zusätzlichen Service an. Die Dichtungen können hierbei mit einer individuellen Silikondichtraupe ausgestattet werden.

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Bei Siebdruck-Dichtungen handelt es sich um statische Flachdichtungen mit einem individuellen Konturaufdruck aus einem bis 160 ºC temperaturbeständigen Silikon. Die mit einem hoch entwickelten Siebdruckverfahren hergestellten Dichtkonturen werden dabei in festgelegten Dichtzonen partiell (ein- oder auch beidseitig) aufgebracht und zu einer Dichtraupe ausvulkanisiert.

Die Kunden haben dabei eine Auswahl an Trägermaterialien direkt ab Lager. Die Formgebung der Dichtzone und der Dichtkontur ist zudem frei wählbar.

Eine auf ein Dichtband (Siebdruckraupe) reduzierte Kontaktfläche ergibt höhere, spezifische Verpressungskräfte und gewährleistet eine größere Dichtsicherheit und damit Zuverlässigkeit, durch das Wegfallen von Dichtungsräumen vereinfacht sich die Konstruktion, eine teilweise geringere Schraubenanzahl ist möglich genauso wie niedrigere Formkosten bei beliebiger Wahl der Dichtkonturen und leichtere Bauteile durch geringere Verformungskräfte der Dichtung und zusätzliche Dichtungshilfsmittel fallen weg.

Die Siebdruckdichtung wird dort eingesetzt, wo eine ausreichende Flächenpressung nicht möglich ist, z.B. bei labilen Bauteilen (Deckel, Gehäuse), biegeschwachen Flanschen, oder wenn ein geringes Schraubendrehmoment gegeben ist.

ACHEMA: Halle 9.1, Stand O10-R12

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