Prozessautomation Sick und Endress+Hauser stellen Weichen für strategische Partnerschaft

Quelle: Endress+Hauser 2 min Lesedauer

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Die deutschen und schweizerischen Technologie-Giganten Sick und Endress+Hauser streben eine strategische Partnerschaft im Bereich Prozessautomation an, um ihre Kräfte zu bündeln und ihre Kunden in den Bereichen Energie- und Ressourceneffizienz sowie Klima- und Umweltschutz besser zu unterstützen.

Prozessmesstechnik spielt eine zentrale Rolle bei Energie- und Ressourceneffizienz sowie Klima- und Umweltschutz.(Bild:  Endress+Hauser/Kristoff Meller)
Prozessmesstechnik spielt eine zentrale Rolle bei Energie- und Ressourceneffizienz sowie Klima- und Umweltschutz.
(Bild: Endress+Hauser/Kristoff Meller)

Das deutsche Sensorunternehmen Sick und der Schweizer Mess- und Automatisierungstechnik-Spezialist Endress+Hauser wollen enger zusammenarbeiten. Die beiden Firmen streben eine strategische Partnerschaft für das Geschäftsfeld Prozessautomation von Sick an und haben dafür eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Durch das Bündeln ihrer Kräfte möchten die Unternehmen ihre Kunden bei wichtigen Themen wie Energie- und Ressourceneffizienz sowie Klima- und Umweltschutz noch besser unterstützen.

Ziel der Partnerschaft ist, das Angebot von Endress+Hauser um die Prozessanalyse- und Gas-Durchflussmesstechnik von Sick zu erweitern. Für die Produktion und Weiterentwicklung der Prozesstechnik des Sensorspezialisten wollen die beiden Unternehmen ein Joint Venture gründen. Die Verkaufs- und Serviceteams des Sick-Geschäftsbereichs Prozessautomation sollen Teil des globalen Endress+Hauser Vertriebsnetzwerks werden. Das deutsche Unternehmen beschäftigt heute im Geschäftsfeld Prozessautomation insgesamt über 1400 Menschen in 28 Ländern und erzielt damit mehr als 350 Millionen Euro Umsatz im Jahr.

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Die Angebote der beiden Unternehmen in der Prozesstechnik sind komplementär. Die Prozessanalyse- und Gas-Durchflussmesstechnik von Sick wird insbesondere in Abfallverbrennungsanlagen, Kraft-, Stahl- und Zementwerken, in der Öl- und Gasindustrie, in Anlagen der Chemie und Petrochemie sowie im Schiffsbau eingesetzt – beispielsweise zur Emissionsmessung bei der Rauchgasreinigung oder für die Gas-Durchflussmessung. Schon bisher haben die Firmen immer wieder auftrags-, projekt- und kundenbezogen zusammengearbeitet.

Beide Gesellschafterfamilien sowie die jeweiligen Aufsichtsgremien stehen hinter dem Vorhaben einer strategischen Partnerschaft. Auf Basis der Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) prüfen nun die Fachleute beider Seiten im Rahmen einer Due Diligence, wie die Zusammenarbeit verwirklicht und zum Erfolg geführt werden kann. Zu einer Vertragsunterzeichnung soll es noch im ersten Quartal 2024 kommen; der Vollzug ist für Mitte nächsten Jahres geplant.

„Bei unserer strategischen Partnerschaft geht es um gegenseitigen Nutzen auf vielen Ebenen. Wir wollen gemeinsame Chancen wahrnehmen, indem wir unsere Kräfte bündeln. Dabei handeln wir aus einer Position der Stärke heraus: Sick und Endress+Hauser sind heute für sich allein sehr erfolgreich unterwegs. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam noch erfolgreicher sein werden. Zusammen können wir unsere Kunden noch besser unterstützen und bei der nachhaltigen Transformation der Prozessindustrie begleiten“, erklärte Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser Gruppe.

Laut Dr. Mats Gökstorp, Vorstandsvorsitzender von Sick, waren der Auslöser und Momentum für dieses Vorhaben „die Dynamik unseres Marktumfeldes in der Prozessautomation durch die voranschreitende Dekarbonisierung der Industrie.“ Gemeinsam sollen die Möglichkeiten besser genutzt sowie für und mit Kunden die besten Lösungen entwickelt werden.

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