Funktional sichere Regelkreise
Einsatz von SIL3-Trennverstärkern und -Messumformern in SIL2-Regelkreisen

Von Veith Thielecke, Produktmanager Interface Analog, Phoenix Contact Electronics GmbH 6 min Lesedauer

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Funktional sichere Regelkreise verzeichnen einen allgemeinen Aufwärtstrend, u. a. aufgrund steigender Anforderungen an Sicherheitsstandards. Lesen Sie, warum es sich lohnt, die Nutzung von SIL3-Trennverstärkern und -Messumformern in SIL2-Regelkreisen zu erwägen.

Anwender profitieren von einem nutzerfreundlichen Bedienkonzept und einer durchgängigen Digitalisierung mit Konfigurations- und Monitoring-App, Kommunikations-Gateways und digitalem Typenschild.(Bild:  Phoenix Contact)
Anwender profitieren von einem nutzerfreundlichen Bedienkonzept und einer durchgängigen Digitalisierung mit Konfigurations- und Monitoring-App, Kommunikations-Gateways und digitalem Typenschild.
(Bild: Phoenix Contact)

In den letzten Jahren hat es einen deutlichen Anstieg funktional sicherer Systeme für Industrieanwendungen gegeben, der auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. Dazu gehört u. a. die Erkenntnis, dass die Verwendung funktional sicherer zertifizierter Geräte die allgemeine Zuverlässigkeit von Maschinen und Anlagen verbessert. Zudem gelten neue Sicherheitsanforderungen, und die Hersteller wünschen sich den Einsatz neuer Technologien, um die Kosten zu senken. Außerdem soll die Nutzung von Diagnosefunktionen den Durchsatz in vielen Anlagen und Fabriken optimieren. Nicht zu vergessen, dass Menschen, Maschinen und die Umwelt geschützt werden müssen.

Ein weiterer Treiber für die Verwendung funktional sicherer Systeme liegt in der Einführung strengerer Anforderungen für die Energie-, Öl- und Gasbranche in Verbindung mit regulatorischen Verpflichtungen. Darüber hinaus ist in Bereichen mit höheren Sicherheitsrisiken – z. B. der Chemieindustrie – ein genereller Trend in Richtung SIL3-Regelkreise ersichtlich.