Strömungstechnik Schneller, günstiger und sparsamer zur personalisierten Medizin

Quelle: Pressemitteilung Bürkert Fluid Control 2 min Lesedauer

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Strömungstechnik-Expertise trifft Bioreaktor-Design: Der Fluidikexperte Bürkert ist eine Partnerschaft mit Green Elephant Biotech, den Spezialisten für nachhaltige Zellkultur- und Labortechnik, eingegangen. Ein innovatives Zellkultursystem reduziert die Kosten der personalisierten Medizin erheblich und die Laborverbrauchsmaterialien aus dem pflanzenbasierten Kunststoff Polylactid (PLA) haben einen positiven Effekt auf das Ökosystem.

Produkte wie der Cellscrew Mini adapter von Green Elephant Biotech profitieren von der Kooperation und ermöglichen regeneratives Wirtschaften, von dem Mensch und Umwelt direkt profitieren.(Bild:  Green Elephant Biotech)
Produkte wie der Cellscrew Mini adapter von Green Elephant Biotech profitieren von der Kooperation und ermöglichen regeneratives Wirtschaften, von dem Mensch und Umwelt direkt profitieren.
(Bild: Green Elephant Biotech)

Nicht selten wird die Innovationskraft eines Start-ups ausgebremst, sobald ein Investor einsteigt und dem kleinen Partner komplexe Prozesse überstülpt. Bei der Kooperation zwischen dem Familienunternehmen

, den Spezialisten für nachhaltige Zellkultur- und Labortechnik, wurde deshalb bewusst darauf geachtet, genau das zu verhindern. Davon profitieren nun nicht nur beide Unternehmen, sondern auch die Anwender.

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Als Biotech-Experte für Zellkulturtechnik im Life-Sciences-Bereich ist das Start-up ein innovativer Akteur in der Biotechnologie-Branche: Dieses Know-how und die entsprechenden Netzwerke sind für den Fluidikexperten sehr hilfreich. Das Familienunternehmen wiederum bringt langjähriges Know-how in der Planung und Entwicklung automatisierter Fluidiklösungen ein. Außerdem profitiert die Kooperation von der regionalen Nähe und der gemeinsamen Muttersprache. Felix Wollenhaupt, Mitgründer und Geschäftsführer bei GEB erläutert: „Bürkert ist attraktiv für uns als Technologiepartner, weil wir mit der Zusammenarbeit die Lücken in der Gerätentwicklung, Fluidsteuerung, Regelungstechnik und auch die ganze Systemintegration schließen.“

Produkte für regeneratives Wirtschaften

An verschiedenen Produkten von GEB zeigt sich, welchen konkreten Nutzen Anwender aus der Kooperation ziehen: Personalisierte Medizin und Laborverbrauchsmaterialien aus pflanzenbasiertem Kunststoff. Personalisierte Medizin kann Leben retten, ist meist jedoch sehr teuer. Das liegt daran, dass die Produkte in individuellen Losgrößen hergestellt werden, dennoch einen ähnlich hohen Aufwand in Dokumentation und Qualitätssicherung nach sich ziehen wie eine Serienfertigung. Gerade die Lohnkosten führen hier zu den hohen Produktkosten, die teilweise im sechs- bis siebenstelligen Eurobereich liegen.

Durch Automatisierung kann das Zellkultursystem Cellscrew Personalkosten einsparen und personalisierte Medizin nachhaltig und effizient herstellen. Sie kommt dadurch in einen Preisrahmen, der von Krankenkassen übernommen werden kann. Durch die Partnerschaft, bei der Know-how aus den Bereichen der Fluidik-Automatisierung und der Biotechnologie zusammenkommen, entsteht ein erheblicher gesellschaftlicher Mehrwert. Ähnliches gilt für die Produkte aus pflanzenbasiertem Kunststoff (PLA) der Biotechnologen.

Herkömmliches Laborverbrauchsmaterial wie Petrischalen, Pipettenspitzen oder Reaktionsgefäße setzt in der Regel auf Polystyrol, ein Kunststoff, der nicht biologisch abbaubar und daher in der Entsorgung problematisch ist. Hier können die PLA-Alternativen einen wichtigen Einfluss auf nachhaltiges Wirtschaften von Unternehmen nehmen. Die Produkt-Beispiele machen deutlich, welcher volkswirtschaftliche Nutzen aus einer Kooperation von innovativen Start-ups und renommierten Familienunternehmen mit flexiblen Strukturen entstehen kann. Die Fluidikexperten sind daher für weitere Kooperation offen zum Beispiel in den Branchen Food & Beverage, New Food, Labor oder erneuerbare Energien.

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