Produktionsabfälle aus Elektrolyseuren Japanische Partner wollen Recyclingquote von reinem Titan deutlich erhöhen

Quelle: Asahi Kasei Europe 2 min Lesedauer

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Der japanische Technologiekonzern Asahi Kasei hat gemeinsam mit Nippon Steel und Nippon Steel Trading eine Recyclinginitiative gestartet, um Titan aus Produktionsabfällen von Chlor-Alkali Elektrolysezellen zu reinem Titan wiederzuverwerten.

Elektrolyseure wenden elektrischen Strom an, um Salzlake (konzentriertes Salzwasser) in Chlor, Natronlauge und Wasserstoff zu trennen.(Bild:  Asahi Kasei)
Elektrolyseure wenden elektrischen Strom an, um Salzlake (konzentriertes Salzwasser) in Chlor, Natronlauge und Wasserstoff zu trennen.
(Bild: Asahi Kasei)

Um wertvollen Titanabfälle aus Chlor-Alkali-Elektrolysezellen in den Materialkreislauf zurückzuführen, hat Asahi Kasei eine gemeinsame Initiative mit Nippon Steel und Nippon Steel Trading an den Start gebracht. Hierbei werden bei der Produktion von Elektrolysezellen an Asahi Kaseis Standort in Nobeoka, Japan, angefallene Titanabfälle zu neuem, hochreinem Titan wiederverwertet. Um eine Verunreinigung des reinen Titanschrotts zu verhindern, kontrolliert Asahi Kasei den gesamten Prozess und gewährleistet gleichzeitig die Rückverfolgbarkeit an seinem Produktionsstandort mithilfe digitaler Tools. Das Material wird von Nippon Steel Trading gesammelt und zu einem Zustand verarbeitet, der für die Verwendung als Rohstoff im Umschmelzprozess geeignet ist. Anschließend wird ein Teil des sortierten und verarbeiteten Materials an Nippon Steel zurückgegeben, um dort als Rohstoff im Umschmelzprozess für reines Titan verwendet zu werden. Manabu Akimoto, Executive Officer von Nippon Steel Trading: „Diese Zusammenarbeit umfasst die Rückgewinnung, Verarbeitung und Lieferung von reinem Titanschrott und ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer dekarbonisierten Kreislaufgesellschaft.“

Die Partner planen in Zukunft ihre Zusammenarbeit weiter zu verstärken, um die Recyclingquote von reinem Titan zu erhöhen. Durch die Verknüpfung dieser Initiative mit laufenden Projekten wie dem im April 2025 angekündigten Recycling von Edelmetallen will Asahi Kasei die Wiederverwertung von Metallen weiter vorantreiben, die in Chlor-Alkali-Elektrolysezellen verwendet werden.

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Elektrolyseure wenden elektrischen Strom an, um Salzlake (konzentriertes Salzwasser) in Chlor, Natronlauge und Wasserstoff zu trennen, die dann in einer Vielzahl von chemischen Produkten in verschiedenen Branchen verwendet werden. Für die Anodenseite von Elektrolysezellen wird reines Titan verwendet, um die Zelle vor dem korrosiven Chlor zu schützen. Dieses Metall erfordert eine sehr hohe Reinheit, um eine geeignete Korrosionsbeständigkeit und Verarbeitbarkeit zu erreichen. Daher sind bei der Verwendung von reinem Titanschrott als Rohmaterial für das Umschmelzen äußerst strenge Qualitätskontrollen und Vorbehandlungsmethoden erforderlich, um eine Verunreinigung mit Fremdstoffen zu verhindern.

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