Digitalisierung im Anlagenbau
Raus aus der Pubertät: Wird der digitale Zwilling erwachsen?

Ein Gastbeitrag von Armin Scheuermann, Freier Fachjournalist 6 min Lesedauer

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Mehr Chemieproduktion, aber Net-Zero-Emissionen – ohne eine ausgeklügelte Kreislaufwirtschaft wird das nicht funktionieren. Damit diese Realität werden kann, müssen parallel zu den Stoffströmen auch die Daten lückenlos strömen. Prozessautomation spielt dabei eine wichtige Rolle – doch sie muss vor diesem Hintergrund größer und ganzheitlich gedacht werden.

Planen im virtuellen Raum ist heute schon möglich(Bild:  © Gorodenkoff - adobe.stock.de)
Planen im virtuellen Raum ist heute schon möglich
(Bild: © Gorodenkoff - adobe.stock.de)

Wenn Zwillinge in die Pubertät kommen, sind Wachstumsschmerzen vorprogrammiert. Auch der digitale Zwilling bildet hier keine Ausnahme. Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt versprechen sich Automatisierer und Digitalisierer großen Nutzen aus der Abbildung realer Anlagen in der digitalen Welt: Zur Prozessoptimierung lassen sich mit ihm Szenarien und Optionen simulieren, angehende Anlagenbediener nutzen ihn zu Trainingszwecken, Instandhalter ergänzen den Zwilling um Analysetools, um so Wartungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und die Wartung optimal zu planen.

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