PFAS in der Pumpe
Pumpe vs. PFAS: Was machen die Ewigkeitschemikalien in der Fluidik?

Von Netzsch Pumpen und Systeme 2 min Lesedauer

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Für die Ewigkeit: Im Zuge der Nachhaltigkeitsdebatte sind Mikroplastik-Partikel und die als „Ewigkeitschemikalien” berüchtigten per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) ins Visier geraten. Das wird auch für die Fluidik zum Problem, stecken die Beständigkeits-Champions doch in FKM-Komponenten und Elastomerdichtungen. Was nun?

Mit wachsendem Bewusstsein für Umwelt- und Gesundheitsschutz rücken auch die Herausforderungen rund um die Themen Mikroplastik und PFAS zunehmend in den Fokus des öffentlichen Interesses. (Bild:  Netzsch)
Mit wachsendem Bewusstsein für Umwelt- und Gesundheitsschutz rücken auch die Herausforderungen rund um die Themen Mikroplastik und PFAS zunehmend in den Fokus des öffentlichen Interesses.
(Bild: Netzsch)

Seit weltweit strengere Regulierungen für PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) diskutiert werden, ist die Fluidik in Aufruhr. Dichtungsexperten, aber auch Pumpenhersteller wie Netzsch suchen nach Alternativen zu den extrem beständigen „Ewigkeitschemikalien”, die sich – geraten sie einmal in Umwelt – quasi nicht mehr abbauen. Die Pumpenbauer, die PFAS etwa in den Statoren ihrer bekannten Exzenterschneckenpumpen nutzen, haben bereits ein Entwicklungsprogramm für PFAS-arme Statormischungen auf den Weg gebracht.

Dabei müsse – auch wenn der Einsatz von Fluor-haltigen Mischungen (FKM) immer auf den Prüfstand gestellt und nach Möglichkeit vermieden werden soll – auch bedacht werden, dass derzeit eine vollständiger Verzicht auf FKM nicht möglich ist. Deswegen setzt man bei Netzsch als ersten Schritt in Richtung FKM-Reduzierung auf NFS-Materialien (Non-Fluoro-Surfactant). Erste Statoren aus diesen Mischungen überzeugen nach Entwicklerangaben in intensiven Dauerlauf- und Temperaturtests: Die neuen Statoren sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch leistungsstark und langlebig. 2026 könnte die endgültige der neuen Mischungen erfolgen.

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