Anomalie-Erkennung in der Kunststoffherstellung
Prozessabweichungen mit KI und Echtzeitanalysen vorhersagen

Ein Gastbeitrag von Dr. Alexander Chaloupka. CEO sensXPERT 5 min Lesedauer

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Fehler in der Kunststoffherstellung erkennen, bevor diese auftreten. Eine neue Technologie, die Echtzeit-Sensorik und KI-gestützte Anomalie-Erkennung kombiniert, lässt diesen Betreiberwunsch in Erfüllung gehen.

Die Datenübertragung erfolgt per Edge-Device.(Bild:  sensXPERT)
Die Datenübertragung erfolgt per Edge-Device.
(Bild: sensXPERT)

Die Kunststoffindustrie steht unter starkem wirtschaftlichem Druck: Hohe Materialkosten, steigende Energiepreise und anspruchsvolle Qualitätsstandards erfordern neue Lösungen, um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. In diesem Zusammenhang wird die Anomalie-Erkennung immer wichtiger, denn sie identifiziert Abweichungen in einem gegebenen Datensatz, seien es Prozessdaten, Materialdaten oder Maschinendaten. „sensXPERT“ hat eine Technologie entwickelt, die Echtzeitdaten mit maschinellem Lernen kombiniert und so aus einem umfangreichen Datensatz präzise Analysen und sogar Vorhersagen über Anomalien machen kann. So können frühzeitig gezielte Gegenmaßnahmen ergriffen werden, bevor es zu Ausschuss oder Ausfallzeiten kommt.

Vorteile der Anomalie-Erkennung
  • Reduzierte Ausschussraten: Fehlerhafte Teile werden identifiziert, bevor sie den Produktionsprozess weiter durchlaufen.
  • Energieeinsparungen: Zykluszeiten werden optimiert, wodurch weniger Energie verbraucht und einhöherer Durchlauf möglich wird.
  • Erhöhte Prozessstabilität: Automatische Anpassung der Parameter sorgt für konsistente Qualität.
  • Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz: Reduzierter Materialeinsatz und geringere Nachbearbeitungsquoten

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