Prozessleittechnik und Instrumentierung dezentral planen
PLT-Systeme in P&ID vorplanen - Warum alle profitieren
Wer PLT-Systeme und -Ausrüstungen bereits im P&ID vorplant, kann nur gewinnen. Was das bringt, und wie es die Programmierung von Prozessleitsystemen und die Planung der Instrumentierung schneller und qualitativ besser machen kann.
Ungenau, fehleranfällig und zu langsam – ein hartes Urteil, das Branchenkenner über die entscheidende Schnittstelle zwischen dem P&ID zur PLT-Planung fällen. Die Herausforderungen sind bekannt und Ideen, diese aufzulösen gibt es auch. Welche Lösungen sind denkbar? Und was muss geschehen, damit nicht nur die Schranken zwischen den Gewerken sondern auch die in den Köpfen fallen.
Auf unserer Webkonferenz erwarten Sie Berichte von Praktikern, vielversprechende Lösungsansätze und eine spannende, kontroverse Diskussion.
Die Volatilität der Märkte, der wachsende Bedarf an kundenspezifischer Produktion führt zu immer kürzeren Produktlebens- und Innovationszyklen – bekanntes Stichwort: Time-to-Market. Das unter diesen verschärften Bedingungen verfahrenstechnische Planung und PLT-Planung immer noch getrennte Welten sind, scheint da nicht mehr zeitgemäß. Allen Digitalisierungsprojekten zum Trotz werden an diesen entscheidenden Gewerken Informationen immer noch als pdf und mit Prosatexten übergeben. Mit den entsprechenden Fehlerquellen, Nachbesserungen und Zeitverzögerungen bei der PLT-Planung. Planungsfehler, Projektverzögerungen, Zeit- und Qualitätsverluste, die sich kein Unternehmen der Prozessindustrie heute noch leisten kann. Unsere Webkonferenz zeigt, wie man es besser machen kann.
An der Schnittstelle zwischen Verfahrenstechnik und Prozessleittechnik – Der Bericht aus der Betreiberpraxis
Die Herausforderungen bei der Planung von PLT-Projekten stecken im Detail, nämlich genau dort wo der PLT-Planer anfangen muss das P&ID zu interpretieren, sagt Christian Schäfer, Head of Digital Engineering bei Merck KGaA in seiner Einstiegs-Keynote. Was das in der Praxis bedeutet und wie Digitalisierung hier unterstützen kann?
Wie kann die Brücke vom P&ID zur PLT-Planung aussehen?
Wolfgang Welscher, Geschäftsführer des Softwareunternehmens X-Visual erklärt, wo die Herausforderungen liegen und stellt ein domänenübergreifendes Datenmodell vor, das die PLT-Planung bereits im P&ID vordenkt und den Programmieraufwand auf ein Drittel der Zeit senken kann.
Revisionssichere Informationsübergabe vom P&ID zur PLT-Planung
Wie die Ergebnisse dieser Vorplanung nahtlos und revisionssicher in die Prozessleittechnik übergeben werden und welche Rolle das PLT-Planungs-Tool ProDOK und das Dokumentationsystem LiveDOK dabei spielen, erklärt in seinem Vortrag Martin Dubovy, Leiter Plant Solutions, Rösberg Engineering
Abschlussdiskussion
PLT-Planung und Digitalisierung – Zwei Welten treffen aufeinander?
Moderatorin: Anke Geipel-Kern (Leitende Redakteurin PROCESS)
Diskussionsteilnehmer: Christian Schäfer, Wolfgang Welscher, Martin Dubovy
Ihre Referenten
Wolfgang Welscher
Geschäftsführer
X-Visual Technologies GmbH
Martin Dubovy
Leiter Plant Solutions
Rösberg Engineering Ingenieurgesellschaft mbH
Christian Schäfer
Process Development
Merck Group
Bildquelle: X-Visual Technologies GmbH , Rösberg Engineering Ingenieurgesellschaft mbH für Automation, Merck KGaA