Nottrennkupplungen Nottrennkupplungen zur Sicherheit bei der Verladung von Medien

Redakteur: Gabriele Ilg

Bei der Verladung von flüssigen oder gasförmigen Medien zwischen stationären Tanks und beweglichen Behältern steht die Sicherheit im Vordergrund. Walther-Präzision hat ein Nottrennsystem konzipiert, das die Leitung trennt, wenn die vorgegebene Zugkraft zwischen mobilem Behälter und stationärem Tank überschritten wird.

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Die sichere Nottrennung kann entweder über ein separates Zugseil oder direkt über den Schlauch erfolgen. Bei beiden Lösungen werden die Kupplungshälften entriegelt und die Ventile gleichzeitig auf beiden Seiten automatisch geschlossen, sodass ungewollt kein weiteres Medium austreten kann.

Bei Verwendung eines Zugseiles werden die axial wirkenden Zugkräfte auf die Verriegelungshülse der Schnelltrennkupplung und nicht auf den Schlauch geleitet. Bei Zugbelastung wird das Seil gespannt, die Verriegelungshülse zurückgezogen und die Kupplungshälften entriegelt. Die Kupplungslösung ohne Zugseil setzt qualitativ hochwertige und reißfeste Schläuche voraus, da die Zugkräfte direkt über den Schlauch auf die Verriegelungshülse geleitet werden.

Nach erfolgter Nottrennung lassen sich die beiden Kupplungshälften sofort wieder von Hand einkuppeln, da die Bauteile durch den Entkupplungsvorgang nicht beschädigt werden. Bei herkömmlichen Nottrenneinheiten werden häufig Abreißbolzen eingesetzt, die nach der Trennung wieder aufwändig montiert werden müssen. Dabei müssen die zu verwendenden Abreißbolzen teilweise noch beschafft werden, was zu Ausfallraten in der betroffenen Anlage führen kann.

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