Dichtungen und Verbindungen für Wasserstoff
Noch ganz dicht? Wasserstoffdichtheit kann berechnet werden!

Ein Gastbeitrag von Dipl. Ing. Stefan Keck, Produktmanager Dichtungen (Hbv.) Dichtungstechnik, Klinger Germany 5 min Lesedauer

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Wasserstoff macht es den Anlagenbauern nicht leicht: Das Element ist aufgrund seines kleinen Moleküls und geringer Dichte leicht flüchtig und notorisch schwer abzudichten. Die übliche Prüfung mit Helium? Nicht immer 1:1 übertragbar. Dabei gäbe es Methoden, die Technische Dichtheit von Flanschverbindungen zu berechnen. Und: Es gäbe auch passende Lösungen für die H2-Revolution!

Dichtungswerkstoff Klinger Top-Chem 2003(Bild:  Klinger GmbH)
Dichtungswerkstoff Klinger Top-Chem 2003
(Bild: Klinger GmbH)

Die Energiewende in Deutschland führt zum Bau zahlreicher Anlagen zur Wasserstofferzeugung, da der aus nachhaltiger Energie gewonnene Wasserstoff als Grundlage gesehen wird, um zum einen die Schwankungen in der Energieerzeugung auszugleichen oder zum anderen als Ausgangsstoff für weitere Prozesse verwendet werden kann. Das Herzstück dieser Anlagen ist immer der Elektrolyseur, der den erzeugten Wasserstoff über eine Verrohrung zu den anderen Bestandteilen der Anlage führt. Die Errichter der Anlagen stehen in aller Regel vor der Herausforderung, einen Dichtheitsnachweis oder einen Nachweis über die Leckage für die Anlage vorzulegen.

Aber was ist bedeutete eigentlich "dicht"? Dafür gibt es die genau definierte "Technische Dichtheit": Eine Flanschverbindung nach DIN EN 1092 gilt nach aktuellem Stand der Technik als (dauerhaft) technisch dicht, wenn ein rechnerischer Nachweis nach EN 1591-1 bzw. Finite-Elemente-Analyse (FEM) für eine Leckageklasse L0,01 erbracht werden kann (TA-Luft Ausgabe 18. August 2021, VDI 2290 Ausgabe Juni 2012). Dies gilt grundsätzlich auch für H2-Anwendungen.

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