Entlüftungsschutz Neu entwickelter Entlüftungsschutz

Redakteur: Gabriele Ilg

Bei Freiluftanlagen darf die Steuerluft nicht ohne Schutzeinrichtung für die Steuergeräte ins Freie geleitet werden.

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Aggressive Umgebungsluft oder Feuchtigkeit, die zu Korrosion oder Eisbildung führen kann, darf nicht ins Innere des Systems gelangen. Auch muss verhindert werden, dass Schmutz oder Staub eindringt oder sich Insekten in den Abluftkanälen einnisten.

Herkömmliche Schalldämpfer können zwar auch Einflüsse wie das Eindringen von Insekten verhindern, jedoch nur bedingt aggressive Umgebungsluft fernhalten. Weiter steht ihrer Verwendung im Freien ihre poröse Struktur entgegen, durch die Wasser eintreten und auch im Schalldämpfermaterial (gesinterter Kunststoff oder Stahl) gefrieren kann.

Der neue Entlüftungsschutz von Norgren lässt die Abluft praktisch ungehindert entweichen, reduziert den beim Entlüften entstehenden Ausströmschall und eliminiert die oben genannten Störeinflüsse. Die effiziente Funktionsweise entspricht der eines Rückschlagventils: Solange das Ventil nicht entlüftet, verschließen Silikonringe die Entlüftungsöffnungen im Entlüftungsschutz.

Beim Entlüften drückt die Abluft die Silikonringe von den Öffnungen; diese schließen nach dem Abströmen wieder dicht ab. Der kompakte Entlüftungsschutz wird direkt in die Abluftports der Ventile eingeschraubt.

Er ist in zwei Ausführungen erhältlich: Für Schaltventile mit Nennweiten bis sechs und für Schaltventile mit Nennweiten bis zwölf. Die Anschlussgewinde sind so ausgelegt, dass sie für NPT- und G-Gewinde passen.

ACHEMA: Halle 8.0, Stand Q23-Q25

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