Modulare Automation in der Praxis MTP-Schnittstelle für Dampferzeuger: Wie die Datenkapsel die Integration ins Leitsystem zum Kinderspiel macht
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Dampf ist ein wichtiges Betriebsmittel in der Prozessindustrie. Doch die Einbindung der Erzeugungsanlagen ins Leitsystem kostet Zeit und Nerven, weil jeder Hersteller seine eigene Schnittstelle mitbringt. Das PLT-Labor in Köln hat nun eine Software mit der standardisierten MTP-Schnittstelle entwickelt, die alle Daten der Package Units kapselt und so die Integration deutlich einfacher macht.
Chemische Prozesse antreiben, erwärmen, verdampfen, trocknen oder sterilisieren – Dampf ist in der Prozessindustrie ein wichtiges Medium zur Wärmeübertragung. Ebenso vielfältig wie die Einsatzbereiche sind auch Erzeugungsprozesse und Auslegung der komplexen Systeme. Auch für die Automatisierungstechnik sind Dampferzeugungssysteme eine Herausforderung. Vor allem bei den in der Chemie- und Petrochemie eingesetzten Anlagen, die Dampf mit hohen Drücken erzeugen, entstehen oft komplexe Wirkungszusammenhänge zwischen Erzeugung und Verbrauch.
Modularität senkt den Integrationsaufwand
Die Systemvielfalt der Anlagen ist groß. Modular einsetzbare Dampferzeuger können verhältnismäßig einfach in einen Anlagenverbund eingebunden werden. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität, da die Module je nach Anforderung zusammengestellt werden können, allerdings ist die Integration solcher Module in Leitsysteme mit großem Aufwand verbunden, da es bisher nur herstellerspezifische Schnittstellen gibt. Von Plug-and-Play ist man hier noch weit entfernt.
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