Pharmalogistik Merck optimiert Logistikprozesse
Der Pharma- und Chemieriese Merck KGaA hat seine Materialflüsse und Prozesse optimiert. Unterstützung bekam das Unternehmen vom Beratungsteam von Oliver Wight. Der Lohn: Die Class-A Zertifizierung.
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Hinter der Auszeichnung verbirgt sich eine branchenweit anerkannte Zertifizierung für Unternehmen, die ein konsistentes Leistungsniveau von 99% oder mehr erzielen, heißt es in einer Pressemitteilung. Für Merck kein Problem. Im Rahmen einer Trendwende wurden die Lagerbestände am Standort Darmstadt um 30% reduziert sowie die Lieferbereitschaftsgrade auf rund 99,8% angehoben.
In Euro ausgedrückt bedeutet das, dass Merck Bestandsreduzierung in Höhe von 15 Mio. Euro erzielen konnte. Der Standort Darmstadt gilt jetzt als Produktionsort mit bewährten Praktiken innerhalb der Merck-Gruppe für Absatz- und Vertriebsplanung infolge der Class-A-Zertifizierung für gemanagte interne Versorgung, schreiben die Berater.
Mehr Routine in den Prozessen
Auch bei der Planung haben sich die Hessen verbessert. „Mit einem Planungshorizont von 18 bis 24 Monaten anstelle von sechs bis zwölf Monaten sind unsere Mitarbeiter jetzt in der Lage, effektiver und produktiver zu arbeiten. Außerdem wurden Aktivitäten, die dazu dienten, ungeplante Ereignisse unter Kontrolle zu bekommen, durch tägliche Routine ersetzt“, sagt Supply-Chain-Manager Helmer Fredrich von Merck.
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