Anbieter zum Thema
Membrananlagen sind auch mobil verfügbar
Die Berkefeld-Anlage M6 erzeugt Trinkwasser aus dem gereinigten Abwasser einer Kläranlage. Es handelt sich um ein vollautomatisiertes Wasseraufbereitungssystem, das speziell für militärische und humanitäre Einsätze entwickelt und ausgelegt wurde. Das Material ist einfach zu warten, sehr langlebig und robust genug für Einsätze im schwierigen Umfeld.
Die Verbindung unterschiedlicher Verfahrenstechniken bietet als Multi-Barrier-System eine sichere Trinkwasserqualität. Verunreinigungen im Rohwasser werden durch die unterschiedlichen Verfahren zuverlässig gefiltert oder anderweitig extrahiert.
Die Anlage arbeitet mit verschiedenen Verfahrenstechniken, die je nach Rohwasserqualität automatisch angesteuert werden. Dazu zählen die Vorbehandlung, Inline-Flockung, Vorfiltration, Ultrafiltration mittels einer keramischen Ceramem-Membran, Umkehrosmose, UV und Desinfektion. Die Ultrafiltration mithilfe einer Keramik-Membran ist insbesondere für schwierige Einsätze geeignet.
Auch Remondis Aqua setzt Membranverfahren zur Abwasserreinigung ein – dabei sind neben der Verfahrensauswahl vor allem Fragen der Membranqualität, der Einbaubedingungen und des Betriebs von entscheidender Bedeutung. Bei der niederländischen Trespa International müssen Abwässer aus der Produktion von Architekturmaterialien aufbereitet werden.
Die Herausforderung besteht in der hohen Konzentration von Formaldehyd und Phenol. Die Abwasserbehandlung umfasst eine erweiterte Vorfiltration und Schlammeindickung; es folgt eine aerobe Belebtschlammanlage mit Cross-Flow-Membranen (MBR-Anlage). Ergebnis: 99 % biologischer Abbau der Schmutzfracht im Zulauf, vollständige Abtrennung von Feststoffen und Biomasse sowie feststofffreier Ablauf, Wiederverwendung von Holzspänen aus der Vorbehandlung.
(ID:44873311)