Zwischen Ventil und Automatisierung
Mehr Flexibilität im Chemieprozess: Zwischen Ventil und Automatisierung

Von Werner Bennek, Produktexperte Pneumatik und Ex-Sicherheitstechnik und Thomas Klinger, Account Manager Pharma & Biotech, Bürkert Fluid Control Systems 4 min Lesedauer

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Für eine Perlpolymerisationsanlage hat Bürkert ein elektropneumatisches Automatisierungssystem zusammengestellt, das in einem robusten Atex-Schaltschrank untergebracht ist. Die eigensicheren Ventile und Ventilausgangsmodule sind dabei vollständig in das Simatic-ET-200iSP-System von Siemens integriert.

Flexible Prozessansteuerung in der Chemieproduktion(Bild:  Bürkert Fluid Control Systems)
Flexible Prozessansteuerung in der Chemieproduktion
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems)

Die chemische Industrie muss heute bei der Produktion auf modernste Technik setzen, um zugleich die hohen Qualitätsanforderungen zu erfüllen, dabei Nachhaltigkeit zu gewährleisten und zudem auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein. Das gilt auch für die in den Produktionslinien eingesetzte Pneumatik samt deren Ansteuerung. Hier sind die Anforderungen hoch: In der meist explosionsgefährdeten Umgebung sind umfangreiche Atex-Zertifizierungen erforderlich.

Wenn unterschiedliche Rezepturen gefahren werden, sollten sich die Prozesse zudem flexibel steuern lassen. Erschwerend kommen oft noch anspruchsvolle Umgebungsbedingungen und Platzknappheit hinzu, denn Produktionsfläche ist teuer. Komplette elektropneumatische Automatisierungssysteme, die in kompakten, Atex-zertifizierten Schaltschränken untergebracht sind, können in solchen Fällen der richtige Lösungsansatz sein, wie das folgende Beispiel zeigt.