Ventiltechnik Kryo-Armatur für die Vakuumisolierung

Redakteur: Gabriele Ilg

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Die neuartige Kryo-Armatur Frees (Bild: Stöhr)
Die neuartige Kryo-Armatur Frees (Bild: Stöhr)

Nachdem Kryoventile für vakuumisolierte Rohrleitungen in der Einbaulage bislang stark

begrenzt waren, hat Stöhr nun das Kryoventil Frees entwickelt, das in jeder beliebigen Lage und Position installiert werden kann. Planern und Anwendern eröffnen sich somit neue Möglichkeiten zur Optimierung der Rohrleitung bei geringerem Platzbedarf. So sind nun auch Installationen in beengten Räumen umsetzbar. Möglich wird dies durch die neue und patentierte Technik der Entkopplung des Medienraums zur Spindelkammer inklusive Verdampfungsraum. Bei den meisten Medien sind Leitungen und alle medienberührten Teile vor Inbetriebnahme oder nach Wartungsarbeiten zu spülen bzw. zu inertisieren und anschließend zu evakuieren. Durch die Entkopplung ist die Spindelkammer kaum in Kontakt zum Medium, ein Verdampfungsraum gar nicht mehr erforderlich. Laut Herstellerangaben ist der zu spülende und evakuierende Raum so um bis zu über 80 Prozent kleiner gegenüber einem herkömmlichen Kryo-Ventil mit Vakuumisolierung. Zusätzlich benötigt man deutlich weniger Pumpzyklen. So werden Stillstandszeiten reduziert und Kosten für Installation und Wartung gesenkt. Auch dem Eintrag und der Akkumulation von Fremd- und Schmutzpartikeln wird vorgebeugt. Um Installation, Wartung und Betrieb zu vereinfachen, bietet das Unternehmen die Armatur auch optional mit angebauten Spülventilen an.

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