Probenahme Kontaminationsfreie Probenahme von Schüttgütern, Suspensionen oder Flüssigkeiten

Redakteur: Udo Schnell

Die Probenahme in der pharmazeutischen Produktion ist eine diffizile Aufgabe: Zum einen muss gewährleistet sein, dass die Probe nicht verunreinigt wird. Zum anderen dürfen die hochaktiven Wirkstoffe zum Schutz von Mensch und Umwelt nicht in die Umgebung freigesetzt werden. Schlauchlösungen stoßen hier schnell an ihre Grenzen.

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Die findigen Entwickler von Andocksysteme G. Untch stellen mit Asam ein neuartiges Konzept zum Probenehmen für Schüttgüter, Suspensionen, Flüssigkeiten und pastöse Medien unter geschlossenen Prozessbedingungen vor.

Mit der neuen Probenahmearmatur lassen sich Kontaminationswerte von unter 1 μg/m3 erreichen. Das Unternehmen bietet den Probenehmer als totraumfreie und totraumarme Lösung an. In dieser Entwicklung setzt Andocksysteme G. Untch das Doppelklappenprinzip aus seinem Dockingsystem auch in der neuen Dimension des Probenehmens um.

Grundidee ist die Kombination einer passiven und einer aktiven Kugelhälfte. Die passive Seite des Probenehmers dichtet den Behälter im normalen Betrieb ab. Zur Probenahme wird die aktive Kugelhälfte in den Produktraum gedreht und das Produkt fällt in den Probenahmeraum. Anschließend wird die passive Seite wieder zurück in den Produktraum gedreht. Dank einer ausgeklügelten Technik kann nun die passive Seite von der aktiven getrennt werden. Dabei wird die Probe hermetisch in der Probenahmearmatur eingeschlossen, sodass weder eine Kontamination noch eine Gefährdung des Produktionspersonals zu befürchten sind.

Weiterhin stellt das Unternehmen ein neues Dockingsystem mit FDA-konformer PTFE-Dichtung vor. Das System vereint so Containment und Beständigkeit der Dichtung.

ACHEMA: Halle 3.1, Stand B32-B33

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