Effiziente Logistik

Kleine Rädchen – große Wirkung: Logistik optimieren für Salutas Pharma

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Just-in-Time

Dennoch macht die Entwicklung auch vor keinem noch so hoch technisierten und leistungsfähigen Produzenten und Dienstleister halt. Die gesamte Branche sieht sich dem permanenten Trend zu immer weniger Lagerhaltung und gleichzeitig kürzeren Bestellzyklen gegenüber. Just-in-Time ist auch in der generischen Pharmaindustrie angekommen. Das ist eine große Herausforderung für die Unternehmen und setzt permanente Optimierungen in der gesamten Produktions- und Logistikkette, bis hin zur Auslieferung beim Endkunden voraus. Ein Effekt sind etwa die immer geringer werdenden Transportgrößen, da die Kunden nur noch punktuell und exakt nach ihrem aktuellen Bedarf bestellen. Das heißt aber auch, dass auch die Lieferung selbst noch schneller als bisher erfolgen muss.

Die Regel ist, dass Bestellungen, auch kleinste Größen, einen Tag nach der Order beim Kunden sein müssen. Im Extremfall bedeutet es, dass ein Hersteller von einer Minute auf die andere zu reagieren hat, um alle Produkte in der gewünschten Menge zum frühest möglichen Zeitpunkt zu liefern. Engpässe oder Schwierigkeiten in der logistischen Planung darf sich niemand erlauben. Überall auf der Welt stehen bereits Wettbewerber bereit, um einzuspringen. Der Pharmamarkt, insbesondere für Generika, ist heiß umkämpft.

Optimale Logistik ist besonders marktrelevant

Trotz eines ausgeklügelten Logistikkonzeptes ist man bei Salutas deshalb ständig bestrebt, die Outputleistung des Werkes immer weiter zu optimieren. Das resultierte schließlich im Jahr 2009 in einem Auftrag für das Fraunhofer-Institut in Magdeburg. Es wurde damit betraut, im Rahmen eines auf drei Monate begrenzten Projektes die Potenziale des Barleber Werks zu prüfen und Vorschläge für eine Effizienzsteigerung der Logistikleistung des Unternehmens zu entwickeln. Ein Auftrag, der vom Fraunhofer IFF mit Freude angenommen wurde. Es war das erste Mal, dass die Logistikexperten des Magdeburger Fraunhofer-Instituts einen solchen Auftrag aus der Pharmabranche erhielten. Ein besonderer Vertrauensbeweis in die Fähigkeiten und das zuvor vorgelegte Konzept der Forscher. Der Auftrag lautete, den Verschickungsprozess vollständig zu optimieren und zu beschleunigen. Das beinhaltet den gesamten Prozess, beginnend beim Eingang der Waren im Lager, bis hin zum Abtransport durch die Spediteure. Leistungsverbesserungen in diesem Bereich sind von erheblicher Bedeutung für das Gesamtunternehmen. Nicht nur wegen der Tatsache, dass es sich bei der weiteren Flexibilisierung und Beschleunigung der Versandabläufe um einen besonders marktrelevanten Aspekt handelt. Es ist auch der Bereich, in dem letztlich der Umsatz generiert wird. Jede Packung mehr, die in der gleichen oder in kürzerer Zeit verschickt werden kann, bedeutet auch ein Mehr an Umsatz.

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