Industrial Ethernet

Industrial Ethernet – die Lösung für die vertikale Anlagenvernetzung in der Prozesstechnik?

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Die Produktionsanlagen des Werkes sind auf mehrere Etagen verteilt. An vielen Arbeitsstellen wurden Explorer Panel PCs der Firma Gecma eingesetzt, die eine lokale Prozessüberwachung zulassen. Ferner wurden drahtlose Übertragungsmedien und mobile Endgeräte erforderlich. Im gesamten Produktionsumfeld, das als Ex-Zone eingestuft ist, sollte zusätzlich eine auf Ethernet basierende mobile Prozessvisualisierung realisiert werden. Ferner musste ein Schutz des Prozessleitsystems sichergestellt sein.

Sicherheit geht vor

MTL Instruments lieferte daraufhin eine Lösung, die alle Anforderungen hinsichtlich Flexibilität und Sicherheit erfüllte. Zum Einsatz kamen Laptops mit Ex-Zone Zulassung und eingebauter WLAN-Antenne. Diese robusten Geräte stellen über einen Remote Desktop-Zugang eine Verbindung zum eigentlichen HMI (Human Machine Interface) auf dem Server dar. Die Laptops werden über einen Touchscreen, Maus oder Touchpad bedient. Die Ex i WLAN-Access-Points in Kunststoffgehäusen sind in der Produktionsanlage verteilt und leuchten alle Betriebsstätten flächendeckend aus. Neben der Verbindung des Remote Servers zu den Laptops als Clients bieten sie Schutz vor unberechtigtem Zugriff.

Ein wesentlicher Vorteil des PoEx-Konzeptes (Power over Ethernet; explosion protected) von MTL ist hierbei, dass nur ein Netzwerkkabel zu den Access Points geführt werden muss, da auch die Hilfsenergie darüber übertragen wird. Verteilte Ex i Ethernet-Switche verbinden die WLAN Access Points untereinander und zum Ex i-Ethernet-Trenner hin. Hier wird auch die für die verteilten Geräte erforderliche Hilfsenergie eingespeist.

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