Wasserstoff-Forschung Innovative Wärmenutzung: IMI liefert PEM-Elektrolyseur für Wasserstoffprojekt in Zittau

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Der Anlagenbauer IMI hat einen PEM-Elektrolyseur für ein bahnbrechendes Forschungsprojekt geliefert, in dem untersucht wird, inwieweit das Nebenprodukt der Stromerzeugung aus Wasserstoff in Fernwärmesystemen genutzt werden kann.

Der Vivo-Elektrolyseur von IMI bietet ein flexibles, skalierbares System mit umfassender Instrumentierung für Forschungszwecke.(Bild:  IMI)
Der Vivo-Elektrolyseur von IMI bietet ein flexibles, skalierbares System mit umfassender Instrumentierung für Forschungszwecke.
(Bild: IMI)

Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermische Systeme in Zittau führt ein Forschungsprojekt durch. Dabei wird auf dem Gelände der Stadtwerke Zittau eine Versuchsanlage aufgebaut, um die Auskopplung von Wärme aus der Wasserstofferzeugung im realen Maßstab zu untersuchen.

Im Rahmen des Projekts wird die durch die PEM-Elektrolyse erzeugte Abwärme mit Hilfe einer Hochtemperatur-Wärmepumpe übertragen. Diese wird in das kommunale Fernwärmenetz der Stadtwerke Zittau eingespeist, um die Erforschung der Wirtschaftlichkeit der Technologie zu unterstützen.

Das Projekt erforderte ein System mit kleineren, flexiblen und skalierbaren Ausgangsgrößen und einem hohen Maß an Instrumentierung. Die Wahl viel daher auf den Vivo-Elektrolyseur von IMI.

Roby Buyung, Präsident der Prozessautomatisierung bei IMI, sagte: „Natürlich konzentriert sich ein Großteil der Forschung im Zusammenhang mit Wasserstoff auf seine Möglichkeiten im Energiebereich. Dieses Projekt befasst sich jedoch mit den potenziellen Nebenprodukten der Wasserstofferzeugung, insbesondere im Bereich der Fernwärme. Fernwärme ist ein aussichtsreicher Kandidat für die Zukunft der Wärmeversorgung in Deutschland, denn die Regierung strebt den Anschluss von jährlich mehr als 100.000 Wohnungen an. Wasserstoff bietet einen vielversprechenden Weg, um dieses Ziel zu erreichen.“

Die Bestellung des Elektrolyseurs ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts IntegrH2ate, das auf dem Gelände der Stadtwerke Zittau angesiedelt ist. Es ist eines der ersten und größten Projekte des Fraunhofer IEG in Zittau und wird durch eine Versuchsanlage unterstützt, die als Basis für zukünftige Projekte und Untersuchungen zu technischen Fragen der Wasserstofferzeugung und der Nutzung von Nebenprodukten dienen soll.

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