Erneuerbarer Wasserstoff Hy2gen erhält Millionenförderung für Power-to-X-Projekte

Quelle: Hy2gen 1 min Lesedauer

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Der Wasserstoffspezialist Hy2gen sichert sich im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde frisches Kapital von bestehenden Investoren, um zentrale Power-to-X-Projekte in Europa und Nordamerika bis zur Bauentscheidung voranzutreiben und die industrielle Produktion erneuerbarer Energieträger auszubauen.

Atlantis ist das erste Projekt von Hy2gen zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff. Im Jahr 2023 wurde die damals weltgrößte Power-to-eMethane-Anlage in Werlte, Deutschland, übernommen. (Bild:  Hy2gen)
Atlantis ist das erste Projekt von Hy2gen zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff. Im Jahr 2023 wurde die damals weltgrößte Power-to-eMethane-Anlage in Werlte, Deutschland, übernommen.
(Bild: Hy2gen)

Der auf erneuerbaren Wasserstoff spezialisierter Projektentwickler Hy2gen hat eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 47 Millionen Euro abgeschlossen. Das Kapital stammt von bestehenden Investoren, angeführt vom Clean Hydrogen Infrastructure Fund von Hy24. Weitere Investoren sind das Technologieunternehmen Technip Energies sowie der Gründungsinvestor Benda.

Die Mittel sollen verwendet werden, um zentrale Projekte im Bereich erneuerbarer Wasserstoff und dessen Derivate wie E-Fuels und grüner Ammoniak bis zur finalen Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) weiterzuentwickeln und auf den Baubeginn vorzubereiten. Ziel ist die Beschleunigung des Ausbaus industrieller Produktionsanlagen in Europa, Kanada und Südamerika.

Hy2gen plant und betreibt Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak, e-SAF, e-Methan und e-Methanol auf Basis von Power-to-X-Technologien. Diese sollen zur Dekarbonisierung energieintensiver Branchen wie Luftfahrt, Schifffahrt, Chemie und Düngemittelproduktion beitragen.

Das Portfolio von Hy2gen umfasst das 300-MW-Projekt Courant in Kanada, eine Anlage zur Herstellung von erneuerbarem Ammoniak und Ammoniumnitrat mit einem Investitionsvolumen von ca. 2 Milliarden Euro, deren Planung derzeit abgeschlossen und mit deren Bau voraussichtlich 2027 begonnen wird, die Erweiterung der Anlage Atlantis in Niedersachsen, die 2023 mit der Produktion von erneuerbarem Wasserstoff beginnt, und das Projekt Iverson in Norwegen, das jährlich 200.000 Tonnen erneuerbares Ammoniak mit Hilfe erneuerbarer Wasserkraft produzieren soll. Darüber hinaus arbeitet Hy2gen mit H2V im Industriegebiet von Fos-Marseille an einem 390-MW-Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro, das mit einer Produktion von 75.000 Tonnen e-SAF zur Dekarbonisierung des europäischen Luftfahrtsektors beitragen soll.

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