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Dekarbonisierung Grüner Strom und Wasserstoff: Rhein Energie und Ineos bündeln Kräfte in Köln

Quelle: Ineos 2 min Lesedauer

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Um den Standort Köln zu dekarbonisieren, verstärke Rhein Energie und Ineos ihre Zusammenarbeit. Dazu haben die Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet und planen Projekte zur dezentralen Energieversorgung, Nutzung von regional erzeugtem Strom und Abwärme sowie grünem Wasserstoff.

Ineos in Köln und Rhein Energie prüfen unter anderem Potenziale für Photovoltaikanlagen am Standort Köln.(Bild:  Ineos)
Ineos in Köln und Rhein Energie prüfen unter anderem Potenziale für Photovoltaikanlagen am Standort Köln.
(Bild: Ineos)

Der Energieversorger Rhein Energie und der Chemiekonzern Ineos in Köln wollen noch stärker kooperieren und Projekte vorantreiben, die dazu beitragen, den Standort zu dekarbonisieren. Dazu haben die Geschäftsführungen beider Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Neben der dezentralen Energieversorgung und dem Bezug von regional erzeugtem Strom sollen auch Abwärmepotenziale untersucht werden. Darüber hinaus tauschen sich die Partner regelmäßig zur Weiterentwicklung von grünem Wasserstoff aus.

Die beiden Unternehmen arbeiten im Rahmen einer Stromlieferung seit vielen Jahren zusammen. Kürzlich wurde der bestehende Vertrag um zwei Jahre verlängert. Ineos in Köln ist nach eigenen Angaben daran interessiert, lokalen Grünstrom zu beziehen und unterstützt deshalb das Vorhaben der Rhein Energie, Windenergieanlagen in Köln zu realisieren.

Die Rhein Energie hat bisher unter anderem zwei größere zusammenhängende Flächen im Kölner Norden ermittelt, auf denen mehrere Windräder errichtet werden können. Köln-Chorweiler könnte somit der erste Stadtbezirk Kölns werden, in welchem alle Haushalte klimaneutral lokal generierte Energie beziehen. Ineos in Köln im Stadtbezirk Worringen würde ebenfalls profitieren. Hier produziert das Unternehmen wichtige Rohstoffe, die der chemischen Industrie als Grundbausteine für die Herstellung einer Vielzahl von Produkten dienen, die für die Transformation zu einer klimaneutralen Industrie essenziell sind. Dazu gehören zum Beispiel Kunststoffe für den Leichtbau, Dämmstoffe und Materialen, die für die Herstellung von Windrädern und Stromkabeln benötigt werden.

Geprüft werden sollen darüber hinaus Potenziale für Photovoltaikanlagen am Standort Köln, um diese zeitnah umzusetzen. Ebenso soll der Ausbau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auf dem Werkgelände weiter vorangetrieben werden.

Am Standort Köln stehen aus dem Produktionsprozess unterschiedliche Abwärmepotenziale zur Verfügung. Die Projektpartner sehen hier die Möglichkeit, die bestehende Wärmeversorgung perspektivisch durch dezentrale Nahwärmelösungen unter Einsatz von erneuerbaren Energien schrittweise zu dekarbonisieren. Die Rhein Energie will dabei ihre Expertise für industrielle Wärmelösungen und insbesondere als Hersteller von industriellen Großwärmepumpen einsetzen, um Ineos in Köln bei der Erreichung der gesteckten Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

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