Benzyltoluol als Trägermaterial Europäische Unterstützung für Wasserstoffprojekt an der Donau

Quelle: Hydrogenious 1 min Lesedauer

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Das Projekt „Green Hydrogen@Blue Danube“, entwickelt von Hydrogenious LOHC Technologies, wurde von der Europäischen Kommission als Teil der „Important Projects of Common European Interest“ anerkannt. Es zielt darauf ab, durch den Einsatz von Benzyltoluol als Trägermaterial grünen Wasserstoff sicher und effizient zu industriellen Abnehmern im Donauraum zu transportieren.

Die Technologie von Hydrogenious basiert auf Benzyltoluol (LOHC-BT), das besonders positive Eigenschaften als Wasserstoffträger aufweist.(Bild:  Hydrogenious LOHC Technologies)
Die Technologie von Hydrogenious basiert auf Benzyltoluol (LOHC-BT), das besonders positive Eigenschaften als Wasserstoffträger aufweist.
(Bild: Hydrogenious LOHC Technologies)

Der Wasserstoffspezialist Hydrogenious LOHC Technologies hat mitgeteilt, dass das Projekt „Green Hydrogen@Blue Danube“ offiziell von der Europäischen Kommission im Rahmen der „Important Projects of Common European Interest“ notifiziert wurde. Ziel des Projekts ist es, auf Basis des LOHC Benzyltoluol als Trägermaterial einen sicheren und effizienten Transport von grünem Wasserstoff zur Versorgung industrieller Abnehmer im Donauraum umzusetzen. Zu diesem Zweck wird eine Release Plant mit einer Freisetzungs-Kapazität von ca. 1000 bis 2000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr aus LOHC nahe der Donau errichtet, um einen ersten Knotenpunkt in Bayern für die Versorgung mit grünem Wasserstoff zu schaffen. Das Projekt soll in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle beim Hochfahren des europäischen Wasserstoffmarktes spielen, da es sichere und effiziente Lieferketten für grünen Wasserstoff in der EU ermöglicht.

Green Hydrogen@Blue Danube ist Teil der Ipcei-Welle Hy2Infra, die auf die im Jahr 2022 notifizierten Ipcei-Wellen Hy2Tech und Hy2Use folgt. Hy2Infra wurde von sieben Mitgliedstaaten gemeinsam vorbereitet und notifiziert: Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal und der Slowakei. Im Rahmen dieser Welle beteiligen sich 32 Unternehmen an 33 Projekten, von denen 24 in Deutschland angesiedelt sind.

Die Bundesregierung und die Bundesländer wollen rund 4,6 Milliarden Euro in die deutschen Ipcei-Wasserstoffinfrastruktur-Projekte investieren. Die Unternehmen werden etwa 3,4 Milliarden Euro an privaten Mitteln einbringen, so dass sich die Gesamtinvestitionen in Deutschland auf etwa acht Milliarden Euro belaufen.

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