Gleitschieberventil Gleitschieberventil mit ex-geschütztem Antrieb

Redakteur: Gabriele Ilg

Mit der Kombination aus Gleitschieberventil und ex-geschütztem Motorantrieb bietet Schubert & Salzer Control Systems ein Absperr- und Regelorgan für Verfahrenstechnik, Chemie und Anlagenbau an.

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Die Gleitschiebertechnologie steht auch für ex-kritische Anwendungen zur Verfügung. Geringes Gewicht und einfaches Handling dieser Absperr- und Regelarmaturen sind Vorteile für Anlagenbetreiber.

Das zentrale Drosselorgan – die aufeinander gleitenden Schlitzscheiben – sind zudem kaum Verschleiß ausgesetzt. Die Dichtheit auch unter den hohen Anforderungen geht bei den Gleitschieberventilen mit einer systembedingten hohen Standzeit Hand in Hand.

Der maximale Regelhub beträgt acht Millimeter. Durch den kurzen Hub werden auch die Packung und der Antrieb auf schonende Weise eingesetzt. Beide unterliegen beim Gleitschieberventil geringeren Belastungen. Genau darauf abgestimmt hat das Unternehmen eine Version mit ex-geschütztem Motorantrieb entwickelt. Er bietet Ex-Schutz sowohl in Gas- wie auch der Staub-Version.

Das Motorventil 8037 ist in explosionsgefährdeten Betriebsstätten in Zone 1 und 2 gemäß Atex II 2 G Ex de(ia) IIC T6/T5 einsetzbar. Für den Einsatz in den Zonen 21 und 22 hat das Motorventil die Atex-Kennzeichnung II 2D Ex tD(iaD) A21. Die Schutzklasse des Motorventils ist generell IP 66.

Das ex-geschützte Motorventil lässt sich dank der automatischen Selbstadaption schnell und problemlos in Betrieb nehmen. Störmeldungen interpretiert der Antrieb selbst und reagiert darauf mit vordefinierbarem Ventilverhalten.

Diese Gleitschieber-Motorventile werden in den Baugrößen DN 15 bis DN 200 in C-Stahl und Edelstahl gefertigt. Damit ermöglichen diese eine präzise Durchflussregelung sowie einen Auf-/Zu-Betrieb für neutrale bis aggressive Medien. Sie arbeiten in der Edelstahlausführung im Temperaturbereich von –60 bis +350 °C.

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