Dieser Beitrag ist erschienen in Zusammenarbeit mit

Klimaverträgliches Fliegen Flugbenzin mit Grün-Anteil: Enertrag tritt der Allianz für Nachhaltige Luftkraftstoffe bei

Von 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Nachhaltige Luftfahrtkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels - SAF) sollen ab 2030 eine immer größere Rolle im globalen Luftverkehr spielen. Der Energieversorger Enertrag schließt sich der Initiative Aireg an, die an der klimafreundlichen Transformation arbeitet.

Hybridkraftwerk Prenzlau: Tanks für die Speicherung des grünen Wasserstoffs vor der Auslieferung.(Bild: Enertrag)
Hybridkraftwerk Prenzlau: Tanks für die Speicherung des grünen Wasserstoffs vor der Auslieferung.
(Bild: Enertrag)

Der norddeutsche Energieversorger Enertrag ist seit seiner Gründung in den 1990-er Jahren vor allem auf die erneuerbare Stromerzeugung aus Windkraft spezialisiert. Schon seit Jahren engagiert sich das Unternehmen in der Produktion von grünem Wasserstoff und die Integration von erneuerbaren Energien in verschiedene Anwendungen – einschließlich nachhaltiges Flugbenzin (SAF).

Enertrag, seit 2022 umfirmiert zur „europäischen Gesellschaft“ Enertrag SE, betreibt zahlreiche Energiewende-Projekte in Deutschland und Südafrika. Sie sind darauf ausgerichtet, die Produktion und Nutzung „grüner“, d.h. nachhaltig erzeugter Luftfahrtkraftstoffe zu fördern. Das Leuchtturmprojekt in Deutschland ist dabei „Concrete Chemicals“ mit den Partnern Cemex und Sasol: Abgeschiedenes CO2 aus der Zementproduktion soll hier in nachhaltigen Flugkraftstoff umgewandelt werden – mit Hilfe von grünem Wasserstoff.

Ziel für 2030: 10 Prozent „grüner“ Anteil am Flugbenzin

Die Luftfahrt-Initiative Aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V.) setzt sich für die verstärkte Herstellung und Nutzung regenerativer Energieträger im Luftverkehr ein. Gegründet wurde sie schon 2011 in Berlin von Luftverkehrsgesellschaften, Flughäfen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der Luftfahrtindustrie und der Rohstofferzeugung. Das ehrgeizige Ziel der Aireg ist es, dafür zu sorgen, dass im Jahr 2030 zehn Prozent des gesamten in Europa getankten Flugtreibstoff aus regenerativen, nachhaltigen Kraftstoffen bestehen.

Weg zum klimaneutralen Fliegen - aus Sicht der Luftfahrtindustrie(Bild:  aireg)
Weg zum klimaneutralen Fliegen - aus Sicht der Luftfahrtindustrie
(Bild: aireg)

Enertrag engagiert sich in der Lausitz bei der Umwandlung der traditionellen Braunkohle-Kraftwerksstandorte Schwedt und Schwarze Pumpe zu Zentren der Energiewende. Besonders hervorzuheben ist auch das Enertrag-Projekt HyShift in Südafrika, das kürzlich mit dem COP28 Energy Transition Changemakers Award ausgezeichnet wurde. Es zeigt eindrucksvoll das Potenzial von grünem Wasserstoff als Schlüsselkomponente für eine nachhaltige Zukunft der Luftfahrt.

IPCEI-Anerkennung ermöglicht die öffentliche Förderung

Einen großen Erfolg hat das Unternehmen Mitte Juli feiern können: Es ist nun ein wesentlicher Partner im Projekt „Elektrolysekorridor Ostdeutschland“, das von der EU als „Important Project of Common European Interest“ (IPCEI) anerkannt wurde. Die dafür vorgesehenen Fördermittel aus dem Bundesetat und weiteren öffentlichen Fördertöpfen wurden von Wirtschaftsminister Robert Habeck in Berlin offiziell freigegeben.

Bestandteil dieses Projekts ist u.a das innovative Enertrag-Verbundkraftwerk Prenzlau in Brandenburg, das Windenergie, Photovoltaik und grünen Wasserstoff in einem integrierten System kombiniert. Dieses Kraftwerk ermöglicht eine kontinuierliche und zuverlässige Versorgung mit erneuerbarer Energie und stärkt die führende Rolle von Enertrag in der Entwicklung nachhaltiger Energielösungen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung